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Wirtschaft

Börsetag: Der reichste Chinese zieht sich zurück

Von nachrichten.at   10. September 2019 17:59 Uhr

Ex-Englischlehrer Jack Ma erzählte einmal in einem Interview, dass einst sogar der Fast Food-Konzern KFC seine Bewerbung abgelehnt hat. Heute ist er der reichste Chinese. 

HANGZHOU. Jack Ma hat den Onlinehändler Alibaba vor 20 Jahren gegründet. Jetzt gibt er den Konzern-Vorsitz ab. 

Eine Unternehmer-Ikone zieht sich mit nur 55 Jahren zurück: Jack Ma, reichster Chinese und umtriebiger Gründer des chinesischen Online-Händlers Alibaba, gibt den Vorsitz ab. Das hatte der frühere Englischlehrer bereits vor einem Jahr angekündigt und gestern endgültig bekannt gegeben. Ma hat Alibaba 1999 in seinem Wohnzimmer gegründet. Die Idee kam ihm, nachdem ihm ein Job als Übersetzer 1995 erstmals in die USA geführt hatte. Heute zählt der Konzern nach Börsewert zu den größten Unternehmen der Welt. Er hat 650 Millionen aktive Nutzer. Der Umsatz liegt aktuell bei umgerechnet 56,2 Milliarden Dollar. Ziel der Gründung war, chinesische Exporteure mit US-Einzelhändlern zusammenzubringen. Heute ist Alibaba der größte Online-Händler der Welt und konzentriert sich auf den chinesischen Markt. Auch Video-, Musik- und Cloud-Dienstleistungen gehören dazu. Mas Vermögen soll sich auf 41,8 Milliarden Dollar belaufen. Ma ist damit der reichste Chinese und laut dem Bloomberg Billionaires Index nach dem Inder Mukesh Ambani der reichste Asiate. Sein Nachfolger soll Daniel Zhang werden, den Ma selbst ausgewählt hat. Ma, Mitglied der regierenden Kommunistischen Partei Chinas, soll Alibaba in anderer Rolle erhalten bleiben. 

Die Wiener Börse hat am Dienstag erneut im Plus geschlossen: Der ATX stieg um  1,22 Prozent auf 2992,81 Einheiten. Nach verhaltenem Beginn drehte der heimische Leitindex zu Mittag ins Plus und konnte seine Aufschläge dann deutlich ausweiten. Damit setzte der ATX seine jüngste Aufwärtsbewegung fort, es war der bereits fünfte Handelstag in Folge mit Kursgewinnen.

Die Anleger hoffen auf geldpolitische Signale der Notenbanken. Sie warten bereits gespannt auf die EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag. Eine Senkung des Einlagesatzes gilt als wahrscheinlich, hieß es von einem Marktbeobachter. In der folgenden Woche könnte die US-Notenbank eine weitere Zinssenkung vornehmen.

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