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Gefälschte Ausschreibung: Arbeiterkammer warnt vor Fake-Jobs

Von nachrichten.at, 21. Juni 2024, 10:47 Uhr
Looking for new job
Betrüger wollen auch an persönliche Daten und Dokumente gelangen, um sie für Straftaten zu verwenden. Bild: colourbox

LINZ. Menschen auf Jobsuche sind vermehrt gefälschten Stellenausschreibungen und Betrugsmaschen ausgesetzt.

Keine Berufserfahrung erforderlich, eine vage Jobbschreibung, aber eine überdurchschnittlich gute Bezahlung: Laut der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK) mehren sich solche Stellenangebote auf Social Media oder Karriereplattformen wie LinkedIn oder Xing. 

Dabei handle es sich oftmals um gefälschte Inserate, dahinter stehen dubiose "Jobs" oder Betrugsmaschen. In manchen Fällen gehe es etwa um Geldwäsche, wie ein Beispiel der AK zeigt:  Frau G. wandte sich an die Konsumentenschützer, weil sie eine Stellenausschreibung für einen Minijob im Home-Office gesehen hatte.

Sie wurde misstrauisch, als sie in ihrem Vertrag einen Passus entdeckte, wonach sie Transaktionen empfangen und an einen Bitcoin-Exchanger weiterleiten solle. Dafür müsse sie ein Konto erstellen und verwenden. Durch ihren Beitrag zur Geldwäsche hätte sich Frau G. der Gefahr ausgesetzt, selbst strafrechtlich belangt zu werden, warnt die AK.

Zahlungen und Identitätsdiebstahl

Eine weitere Frau auf Jobsuche sollte für eine Versicherung vorab 410 Euro und in Folge dann monatlich 100 Euro für Materialien bezahlen hätte müssen. Wenn vorab etwas gezahlt werden muss, handle es sich laut AK nicht um seriöse Jobangebote: Das betrifft auch Vermittlungsgebühren, Zahlungen für Arbeitsmaterial, eine spezielle Software oder für Schulungsunterlagen. 

Auch angesehene Firmen können zum Opfer werden: Betrüger erstellen gefälschte Stellenanzeigen in ihrem Namen. In der vermeintlichen Bewerbungsphase werden Bewerber nach persönlichen Informationen, wie Werdegang und Einkommen, aber auch Bankdaten, Ausweiskopien und Sozialversicherungsnummer, gefragt.

Man werde beispielsweise aufgefordert, Ausweise bei WhatsApp vor die Kamera zu halten, berichtet die AK. Die gesammelten Daten und Dokumente können dazu verwendet werden, Straftaten im Namen der gutgläubigen Bewerber zu begehen. 

Das Geschäft mit dem "passiven" Einkommen

Im Internet häufen sich auch Pseudo-Coaches, die auf Mitarbeiter-Fang gehen, indem sie hohe "passive" Einkommen in Aussicht stellen. Was als attraktiver Job im Multilevel-Marketing daherkommt, entpuppt sich laut den Konsumentenschützern aber oft als gefährliches Schneeballsystem: Interessenten sollen Coachings, die teilweise mehrere tausend Euro kosten, absolvieren. Wer das Geld nicht aufbringen kann, wird zur Ratenzahlung gedrängt.

Nebenbei werde noch empfohlen, das gesetzliche Widerrufsrecht „freiwillig“ auszuschließen. Wer aus solchen Systemen ohne Schaden herauskommen möchte, müsse viele weitere Personen davon überzeugen, mitzumachen und ziehe damit Freunde und Familie mit hinein, warnt die AK.

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