Lade Inhalte...

Wirtschaft

Schlecker: Neue Hoffnung auf Entschädigung

Von nachrichten.at/apa   11. Januar 2017

Schlecker

DÜSSELDORF. Für ehemalige Beschäftigte und Vermieter der insolventen deutschen Drogeriemarktkette "Schlecker" gibt es neue Hoffnung auf Entschädigung. Laut "Handelsblatt" hat Insolvenzverwalter Geiwitz Ende 2016 weitere Klagen gegen Unternehmen unternommen, die Schlecker mit verbotenen Preisabsprachen um hohe Summen gebracht haben sollen.

Laut "Handelsblatt"-Ausgabe am Mittwoch geht der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz damit nun gegen fünf Kartelle gerichtlich vor, darunter Hersteller von Kaffee, Drogerieartikeln und Waschmittel. Er wirft ihnen vor, Schlecker über viele Jahre durch Kartellabsprachen geschädigt zu haben. Das zu viel bezahlte Geld fordert er nun zurück.

"In Insolvenzverfahren war es bisher unüblich, Kartellanten auf Schadensersatz zu verklagen", zitierte die Zeitung Geiwitz. "Wir versprechen uns davon aber sehr viel. Die Kartelle sind eindeutig belegt und das Bundeskartellamt hat entsprechende Bußgelder verhängt." Er könne beweisen, dass auch Schlecker überhöhte Preise gezahlt habe.

Die Drogeriemarktkette Schlecker hatte im Jänner 2012 Insolvenz angemeldet. Im Sommer desselben Jahres stimmten die Gläubiger für eine Zerschlagung des Unternehmens. Lieferanten bekamen ihr Geld fast komplett zurück, die 25.000 Beschäftigten und hunderte Vermieter gingen leer aus. Anfang März beginnt in Stuttgart ein Prozess gegen Anton Schlecker und seine Familie wegen möglicher Straftaten im Zusammenhang mit der Pleite.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Wirtschaft

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less