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Wirtschaft

Schlecker-Aus: Strittige Geschäfte in Österreich

Von OÖN   06. Juni 2012

Schlecker

ULM/WIEN. Am Dienstag traf die Gläubigerversammlung der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker ein letztes Mal zusammen und bestätigte mit großer Mehrheit den am Freitag getroffenen Beschluss: Der Geschäftsbetrieb von Anton Schlecker e.K. wird stillgelegt.

Eine Fortführung sei nicht mehr zu vertreten gewesen, berichtet Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz.

Dieser darf sich nun auch noch mit strittigen Immobilien-Geschäften der Schlecker-Töchter in Österreich herumschlagen. Laut Medienberichten haben Lars und Meike Schlecker am 29. Februar 2012 zwei Grundstücke gekauft, und zwar die Logistikcenter im niederösterreichischen Pöchlarn sowie im steirischen Gröbming. Am 17. Jänner sollen sie zudem die Österreich-Zentrale im oberösterreichischen Pucking übernommen haben. Interessant ist das deshalb, weil Schlecker Ende Jänner in Deutschland Insolvenz anmeldete. Aufgrund der Unternehmensform „e. K.“ („eingetragener Kaufmann“) haftet Vater Anton Schlecker auch mit seinem Privatvermögen. Geiwitz könnte diese Vermögensverschiebungen innerhalb der Familie anfechten. Österreich ist Teil der Insolvenzmasse.

Wie es in Österreich mit den 3000 Schlecker-Mitarbeitern weitergeht, ist nach wie vor ungewiss. Geiwitz will diese und nächste Woche erst mit potenziellen Käufern sprechen.

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