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Österreichs Sparern ist die Sicherheit des Geldes wichtiger als der Zinssatz

17. Oktober 2013, 00:05 Uhr

WIEN. Sicherheit und die rasche Verfügbarkeit des Geldes sind den Österreichern offenbar so wichtig, dass sie dafür auf höhere Renditen verzichten. Das geht aus einer IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen hervor, deren Ergebnisse gestern in Wien präsentiert wurden.

Die österreichischen Sparer haben ihren monatlichen Sparbetrag im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 170 auf 181 Euro erhöht. Die Sparquote, also jener Teil des verfügbaren Einkommens, der gespart wird, sinkt hingegen seit Jahren. Im zweiten Quartal 2013 lag sie bei 5,2 Prozent. Die Erklärung der Studienautoren: Die Einkommen wachsen stärker als die Sparleistung.

Zwar ist laut Studie fast jedem zweiten Sparer (45 Prozent) die Verzinsung „sehr wichtig“. Für die überwiegende Mehrheit zählen Werte wie Sicherheit (70 Prozent) und schnelle Verfügbarkeit (60 Prozent) aber stärker.

Dieser Wunsch nach rascher Verfügbarkeit widerspricht freilich etwas den tatsächlichem Verhalten. Denn der Bausparvertrag mit seiner sechsjährigen Bindungsfrist hat bei der Beliebtheit als Sparform deutlich zugelegt.

Waren es 2010 noch 58 Prozent der Österreicher, die einen Bausparvertrag hatten, sind es heuer 66 Prozent. Die Halbierung der staatlichen Bausparprämie hat dieser Sparform offenbar nicht geschadet. Staatliche Prämien scheinen den Österreichern sehr wichtig zu sein. Auch die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge konnte im selben Zeitraum von 19 auf 25 Prozent zulegen.

Bei den anderen Sparformen gab es nur leichte Verschiebungen. Das Sparbuch verlor leicht von 83 Prozent im Jahr 2010 auf heuer 81 Prozent, ebenso die Lebensversicherungen von 43 auf 41 Prozent. Wertpapiere und Fonds konnten leicht von 25 auf 26 Prozent zulegen.

Die Studie ergab auch, dass das Thema Inflation die Sparer stark beschäftigt. Auf die Frage, welche Sorgen und Ängste es beim Thema Sparen gebe, nannten 72 Prozent die Geldentwertung. 2010 waren es 70 Prozent, 2006 nur 46 Prozent. Immerhin ein Viertel der Sparer hat Angst vor einem Bankenkonkurs. Im Jahr 2010 waren es 23 Prozent und im Jahr 2006 sieben Prozent.

Die Angst vor Kursverlusten bei Wertpapieren ist im Vergleich zum Jahr 2010 leicht von 56 auf 52 Prozent gesunken. Im Jahr 2006 machten sich die Sparer deutlich weniger Sorgen in dieser Hinsicht, damals waren es 16 Prozent.

Hauptmotiv für das Sparen ist nach wie vor die finanzielle Absicherung (89 Prozent der Befragten). Für größere Anschaffungen sparen 49 Prozent der Österreicher, für Urlaubsreisen sparen immerhin noch 28 Prozent.

Grafik: Sparquote in Österreich

Download zum Artikel

Sparquote in Österreich

PDF-Datei vom 16.10.2013 (5.930,95 KB)

PDF öffnen

Was Inflation aus ihrem Vermögen macht

Seit geraumer Zeit bereits liegen die Zinsen deutlich unter der Teuerungsrate. Das bewirkt, dass das Geldvermögen der Österreicher immer weniger wert wird, weil die Inflation das Vermögen gleichermaßen auffrisst.
Ein Beispiel zeigt dies deutlich: Von 1000 Euro bleiben nach fünf Jahren bei einer jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent 904 Euro. Veranlagt man diese 1000 Euro jährlich zu einem Zinssatz von einem Prozent, so bleiben (ohne Berücksichtigung der Kapitalertragssteuer) nach Inflation von zwei Prozent 950 Euro. Im konkreten Fall liegt der Wertverlust trotz Veranlagung in fünf Jahren bei knapp fünf Prozent.

 

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22  Kommentare
22  Kommentare
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( Kommentare)
am 17.10.2013 14:14

liegt unter den kopfpolster, da ist es sicherer als auf der bank...

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 17.10.2013 20:52

Naja, die Mitternachtsschlosser brauchen hin und wieder auch ein Erfolgserlebnis

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 13:28

eine sehenswerte Präsentation von Mike Malony
http://www.youtube.com/watch?v=iFDe5kUUyT0
(The Biggest Scam In The History Of Mankind - Hidden Secrets of )

Ich weiß es ist schon öd ... aber was solls

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Gugelbua (32.308 Kommentare)
am 17.10.2013 11:56

die hat man in Griechenland gesehen.
Die Banken trixen und spekulieren mit unseren Geld das durch die staatliche Einlagensicherung geschützt wird, doch der Staat sind wir, wenns mal so weit ist zahlen wir unser eigenes Geld zurück nicht die Banken.

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( Kommentare)
am 17.10.2013 11:16

scheint ein Träumer zu sein, auf einem anderen Planeten zu leben. Die Träumer haben 1994 mit über 66% "JA" zu allem Unglück gesagt, das bisher über sie kam. Nun glaubt man halt an das Märchen von der "Stabilität", wie etwa die Kindergartenkinder real an Schneeweißchen und Rosenrot glauben.
Meist erwacht man aprubt aus Träumen und dann ruft man empört nach einem "Führer".

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 12:29

denkt zusehends lauter über eine 10%ige Vermögensabgabe nach.

http://konjunktion.info/2013/10/schuldenkrise-iwf-will-10-ige-sondersteuer/

Es ist nicht der einzige Wahn den der IWF so vor sich hin brütet und sicher auch nicht der letzte.

btw: Chase Bank führt Kapitalkontrollen ein
http://www.naturalnews.com/042529_Chase_bank_capital_controls_financial_red_alert.html#

Ansonsten im Westen nix neues. Die Beiträge sind Anregung für ein Diskussion.

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 12:35

Immobilien sind auch betroffen.

Muss das selbst aber mal prüfen im Kontext des gesamten Papers. Passt aber hier ganz gut dazu.

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indocile (550 Kommentare)
am 17.10.2013 13:08

Über die Immobilien hab ich nix gelesen - wär für eine Info dankbar, was da angedacht ist.

Zum IWF:
Leider wird auch diese Warnung - nichts anderes ist dieses Papier für mich ("wir haben es euch ja gesagt") - wieder ungehört verhallen und viele Leute werden ziemlich doof aus der Wäsche schauen wenn es so weit ist.
Ich denke trotzdem es wird noch eine Zeit dauern - vorher werden die Börsen noch neue Höchststände markieren.

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2good4U (18.413 Kommentare)
am 17.10.2013 09:01

"Die österreichischen Sparer haben ihren monatlichen Sparbetrag im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 170 auf 181 Euro erhöht. Die Sparquote, also jener Teil des verfügbaren Einkommens, der gespart wird, sinkt hingegen seit Jahren."

Eine Erhöhung von 170 auf 181 Euro entspricht einer Steigerung von 6,47%.
Wenn aber der Teil des verfügbaren Einkommens sinkt, so würde dies bedeuten, dass das durchschnittliche, verfügbare Einkommen in Österreich im letzten Jahr um über 6,47% gestiegen sein muss.

Da fragt man sich, wer diese Erhöhung abgestaubt hat, wo doch die meisten Normalverdiener geringere (Netto)Erhöhungen erhalten?!

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 12:34

Aber es sollte jeden klar sein, jeder Arbeitnehmer zahlt 163,3 EUR Zinsen pro Monat für die Staatsverschuldung und der Schnitt spart 183.

So denke jetzt mal jeder nach, für wen er die 163,3 EUR erwirtschaftet wenn er eigentlich 183 EUR im Monat auf die Seite legen sollte. Das ist eher der Punkt. Ich bin bei Gott kein Verächter von Zinsen und Sparen. Frag mal jene die wenig bis gar nichts genug verdienen für wen sie die 163,3 EUR jeden Monat erwirtschaften.

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observer (22.387 Kommentare)
am 17.10.2013 08:55

ist es für kleine Sparer gleich sicherer, das Geld nicht auf einer Bank zu haben. Denn auch das Sparbuch ist nicht sicher, da auch kleine Sparer in Zukunft zur Kassa gebeten werden könnten - die Staaten und die EU sind da in ihren Bestimmungen ja sehr "flexibel" und können die jederzeit "anpassen". Ein Bankschliessfach ist übrigens leider auch keine Alternative, weil die Bank für die dort deponierten Gelder nicht haftet - was viele nicht wissen und von den Banken meist auch nicht mitgeteilt wird.

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 09:07

Marc Faber - es gibt keine Sicheren Häfen mehr. So ist das. Interessant die 170 EUR pro Kopf dem gegenüber stehen 163 EUR pro Kopf Zinsen für Staatschulden grinsen Ist logo, aber sollte mal jeder für sich nachdenken.

M2 wird ausgeweitet in Europa (bis jetzt etwas zurückgefahren worden), jetzt gehts richtig los die nächsten 3 Jahre.

Möglw. crashen die Aktienbörsen ... aber so ich das mal anschaute zumal keiner die Geldmenge zurückfährt oder die Ausweitung stoppt wenig chancen. Wobei es benötigt viel Liquidität meiner Ansicht nach die Kurse oben zu halten. Dort sammelt sich die pure Inflation und sonst nix.

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indocile (550 Kommentare)
am 17.10.2013 09:10

Der IWF ist offenbar gerade dabei die "Bedingungen" wieder anzupassen:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/17/die-grosse-enteignung-zehn-prozent-schulden-steuer-auf-alle-spar-guthaben/

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 17.10.2013 12:36

hab ich nicht gesehen. Der Igel und Hase ... man hat's nicht leicht.

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Helmchen70 (444 Kommentare)
am 17.10.2013 08:20

Dann nutzen auch Scheine oder Bytes im Bankcomputer nichts, die Zahlen angeben. Die gespeicherte Arbeit ist angelegt in Zahlen, denen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vertraut wird. Danach sind sie nichts mehr wert.

Und: "Sparguthaben" sind nichts weiter als 0-Zins-Kredite an die Bank. Die lacht über den hörigen "Sparer".

Deswegen: Sachwerte.

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( Kommentare)
am 17.10.2013 08:28

aber eine liquide Reserve sollte man haben. Wenn man diese gut anlegt, springt über die Jahre schon was an Zinsen raus.

Die sicherste langfristige Anlageform ist immer noch eine Investition in krisensichere Betriebe oder Branchen.

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Salzkammergut (3.323 Kommentare)
am 17.10.2013 08:11

Jaja, wieder so eine Studie im Auftrag einer Bank. Die verdienen mit Sparbüchern am meisten. Außerdem wer kann sich "Sparen" im Sinn von das was rauskommt noch leisten. Bei denen wo es um Summen geht die haben andere Lösungen und beim Rest ist es sowieso egal.

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phönix77 (4.968 Kommentare)
am 17.10.2013 08:02

Aktien können fallen, und dann nix mehr wert sein, und doann, baba, moneten..... zwinkern

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puschl40 (3.116 Kommentare)
am 17.10.2013 08:00

wenn man bedenkt das uns der Crash noch bevorsteht!!! zwinkern

Hier mal eine "richtige" Information:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/15/der-brutalste-raubzug-aller-zeiten-wie-die-banken-den-crash-planen/?fb_action_ids=10200756732150481%2C10200750652758500&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map={%2210200756732150481%22%3A1417613928455386%2C%2210200750652758500%22%3A709932125702104}&action_type_map={%2210200756732150481%22%3A%22og.likes%22%2C%2210200750652758500%22%3A%22og.likes%22}&action_ref_map

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( Kommentare)
am 17.10.2013 07:30

ausgeprägtes - halbbeamtetes - sicherheistbedürfnis ...
so richtg vorwärts geht da natürlich kaum was, aber passieren kann auch nicht viel grinsen

bidermeier-mentalität in reinkultur?

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earlaustria (57 Kommentare)
am 17.10.2013 07:22

Sparbuchzinsen sind derart lächerlich und unter der inflation ... besser zuhause im kopfpolster ... oder in aktien investieren

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( Kommentare)
am 17.10.2013 07:29

jeder hat so sein Rezept...

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