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Wirtschaft

Neuer Luxus-Geländewagen für voest-Betriebsrat

28. Januar 2009 00:04 Uhr

Wirtschaftsszene
Fritz Sulzbacher braucht einen Audi Q7 als Dienstauto.

Soll ich mit dem Fahrradl oder einem Goggomobil fahren?“ So reagierte der Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates der voestalpine, Fritz Sulzbacher, auf die Frage der OÖN, wozu er einen Luxusgeländewagen Audi Q7 als Dienstauto benötige.

Sulzbacher, der auf einem SPÖ-Mandat im oberösterreichischen Landtag sitzt, sagte, er habe bisher schon ein allradgetriebenes Dienstfahrzeug gehabt – einen VW Touareg. Den Allradantrieb brauche er, weil er auch zu den Standorten der voestalpine in der Steiermark fahre. Die große Karosserie sei aus Sicherheitsgründen nötig.

Der Audi Q7 ist mit mehr als fünf Metern Länge, knapp zwei Metern Breite und 1,80 Metern Höhe eines der größten Luxus-SUV. Der Listenpreis des Fahrzeuges beträgt rund 70.000 Euro. Für die voestalpine habe das Fahrzeug aber nur „um die 50.000 Euro“ gekostet, sagte Sulzbacher. Dass er als Belegschaftsvertreter just dann ein derart luxuriöses Dienstauto bekommt, wenn seine Kollegen in die Kurzarbeit geschickt werden, ficht Sulzbacher nicht an. Das Auto sei schon im September bestellt worden.

Sulzbachers „Chef“, Konzernbetriebsratsobmann Hans-Karl Schaller, fährt seit Frühjahr 2008 einen deutlich weniger protzigen Volvo V70 Kombi – auf Allradantrieb vertraut freilich auch er. (ben)

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