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Lebensmittel sind bei uns viel teurer als in Deutschland

Von nachrichten.at   21.August 2014

AK Preismonitor Vergleich

Nahrungsmittel sind hierzulande im Durchschnitt um rund 25 Prozent teurer als in Deutschland. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor mit 40 Lebensmitteln bei jeweils acht Supermärkten und Diskontern in Wien und Berlin. "Der Österreich-Aufschlag bei den Lebensmittelpreisen ist nicht wegzuleugnen", sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.

"Ein Einkaufskorb mit 40 preiswertesten Lebensmitteln schlägt sich in Wien mit 23,7 Prozent höher zu Buche als in Berlin", so Zgubic. So kostet der Einkaufskorb in Wien 87,77 Euro, in Berlin 70,97 Euro. 

Während der Einkaufskorb im August-Jahresvergleich in Wien um 1,8 Prozent (1,55 Euro) teurer wurde, ist er in Berlin um 4,9 Prozent (3,67 Euro) billiger geworden.

Darf's ein bisserl mehr sein?

Um so viel zahlen Österreicher mehr als Deutsche - Sieben Preisbeispiele (Durchschnittspreise)

AK Preismonitor Vergleich

(Screenshot AK)

"Viele Österreicher haben über Jahre hinweg aufgrund von Preisabsprachen überzogene Preise für Lebensmittel gezahlt. Nun ist die Regierung am Zug. Sie muss umsetzen, dass die gegenüber dem Handel bzw. dem Handel vorgelagerten Pro-duzenten verhängten Geldbußen auch dem Konsumentenschutz zu Gute kommen.", fordert Zgubic. 

 

Zum AK Preismonitor 

Die AK hat 40 preiswerteste Lebensmittel in jeweils acht Supermärkten und bei Diskontern Anfang August in Wien und Berlin erhoben, also das mit dem günstigsten Grundpreis (etwa ein Liter, ein Kilo).

Die Geschäfte in Wien: Hofer, Zielpunkt, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar.

Die Geschäfte in Berlin: Aldi, Netto, Edeka Center, Rewe, Kaiser's, Lidl, Penny und Real. Alle Preise wurden inklusive Mehrwertsteuer erhoben (Österreich 10 bzw. 20 Prozent; Deutschland 7 bzw. 19 Prozent). Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

 

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15. Oktober 2019