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Wirtschaft

Laptop statt Greißler: 40.000 Lebensmittel per Internet

03. Juli 2010 00:04 Uhr

Obst

MÜNCHEN. Der weltgrößte Internet-Händler Amazon steigt groß in Europas Lebensmittelhandel ein. Fast 40.000 Lebensmittel und Getränke sind online bestellbar.

Während ein Greißler nach dem anderen zusperrt, preist jetzt Amazon in seinem deutschen Web-Shop knapp 40.000 Lebensmittel an – auch Frischware wie Milch, Obst und Gemüse. Nach Österreich wird vorerst nur ein Teil der Palette geliefert, die Services sollen aber ausgebaut werden.

Der klassische Lebensmittelhandel beäugt diesen Vorstoß skeptisch, weil die Gewinnspannen ohnehin sehr niedrig sind und die dahinter steckende Logistik einen sehr großen Aufwand bedeutet.

Andererseits hat Amazon in vielen anderen Produktsegmenten bewiesen, dass er sein Geschäft versteht – zuletzt durch den Vertrieb des E-Book-Readers Kindle, der einen völlig neuen Markt der elektronischen Bücher aufgetan hat. Ein anderer Internet-Gigant, Google, sucht ebenfalls neue Geschäftsfelder und übernimmt eine Schlüsselrolle bei Online-Flugbuchungen. Der Suchmaschinenkonzern kaufte ein Software-Unternehmen, das Daten über verfügbare Flüge und Preise sammelt. Google will nicht selbst Flugtickets verkaufen, sondern indirekt profitieren.

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