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Wirtschaft

Hausdurchsuchung bei Constantia „Es ist wie bei der Bawag damals“

26. November 2008 00:00 Uhr

WIEN. Beamte der Wirtschaftspolizei haben gestern, Dienstag, Razzien bei der Constantia Privatbank und Immofinanz durchgeführt. Der Verdacht lautet auf Bilanzfälschung bei der Constantia Bank in Zusammenhang mit dem komplizierten Firmengeflecht und umstrittenen Finanztransaktionen.

So sollen 520 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung der Immoeast, der Osttochter der Immofinanz, an die Immofinanz Beteiligungs AG (Ibag) und dann an drei Constantia-Firmen geflossen sein. Den Razzien gingen Einvernahmen der Beschuldigten voraus.

Karl Petrikovics steht unter Verdacht, die Überweisungen getätigt zu haben. Er war langjähriger Chef der Bank und beider börsenotierter Immobiliengesellschaften. Ex-Immofinanz-Finanzvorstand Christian Thornton soll für die Ibag-Konten zeichnungsberechtigt sein. Es gilt in beiden Fällen die Unschuldsvermutung.

„Es ist wie bei der Bawag damals“, hieß es gestern seitens der fünf Großbanken, die die Constantia vor einem Monat aufgefangen hatten. Es habe eine Bawag alt und eine Bawag neu gegeben. Jetzt zähle für sie nur die Constantia neu. Die Aufklärung strafrechtlich relevanter Vorwürfe gegen einstige Manager sei Sache der Justiz.

Bei den Razzien gehe es um Vergangenheitsbewältigung, sagte Thomas Kleibl, seit Anfang Oktober Vorstandschef der Immofinanz. Auch der neue Constantia-Bank-Chef Andreas Grünbichler sagte, dass er die Untersuchungen unterstützen werde.

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