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E-Mobilität: Telefonzellen werden zu Stromtankstellen

05. Mai 2010, 00:04 Uhr
Telefonzellen werden zu Stromtankstellen
Ein Schub für die Elektromobilität in Österreich. Bild: OTS

WIEN/LINZ. Die Telekom Austria (TA) steigt in das Geschäft mit Elektromobilität ein und baut Telefonzellen in Ladestationen für Elektrofahrzeuge um. Gestern nahm das Telekom-Unternehmen den ersten Prototyp in der Wiener Lasallestraße in Betrieb.

WIEN/LINZ. Die Telekom Austria (TA) steigt in das Geschäft mit Elektromobilität ein und baut Telefonzellen in Ladestationen für Elektrofahrzeuge um. Gestern nahm das Telekom-Unternehmen den ersten Prototyp in der Wiener Lasallestraße in Betrieb. Aufgeladen werden können E-Autos, E-Scooter und E-Fahrräder.

Es gibt rund 13.500 Telefonzellen der Telekom Austria in Österreich, die auf Grund der hohen Handybesitzrate stark an Bedeutung verloren haben, und für die die TA neue Verwendungszwecke gesucht und jetzt offenbar gefunden hat. Nur ein Teil davon kommt als Stromtankstelle in Frage, weil auch entsprechende Parkmöglichkeiten vorhanden sein müssen.

Erste Phase: 700 Zellen

In der ersten Ausbauphase sollen zunächst die 700 Multimedia-Telefonzellen (mit Internetzugang) zu Stromtankstellen umfunktioniert werden. Prinzipiell können aber alle Telefonzellen umgerüstet werden, teilt das Unternehmen mit. Durch separate Ladesäulen können von jeder Telefonzelle weitere Parkplätze versorgt werden. Bis Ende 2010 wird die TA rund 30 öffentliche Stromtankstellen in Betrieb nehmen.

Auch Oberösterreich steht auf dem Ausbauplan. Im Sommer soll in Linz eine TA-Tankstelle Elektrofahrzeugen Strom liefern. Der genaue Standort wird gerade verhandelt, sagte TA-Sprecher Werner Reiter, ohne einen genauen Termin nennen zu können.

Abrechnung über Handy

In der Pilotphase ist der Strom aus der Telefonzelle noch gratis. Im Regulärbetrieb können österreichische Handykunden (aller Netzbetreiber) über den Handy-Bezahldienst paybox abgerechnet werden. Für die Kunden gestaltet sich das Tanken recht unkompliziert: Der 230-Volt-Caravan-Stecker wird am E-Fahrzeug angedockt, der Kunde via SMS oder Kontaktlos-Chip (RFID) erkannt, die Abrechnung erfolgt über die Handyrechnung. Das Stromtanken ist vor allem für die Zeit von kurzen Besorgungen gedacht.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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( Kommentare)
am 12.05.2010 10:24

sind alles bestimmt nicht als Stromtankstellen für Autos geeignet, weil sie sich auf Plätzen befinden, wo Autos nicht hin kommen bzw. nicht parken können. Aber vielleicht eignen sie sich ja als Stromtankstellen für die Unmengen an Elektrofahrrädern, die ja Dank Förderungen kommen werden.

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 05.05.2010 12:47

Seit ich ein Mobiltelefon besitze, bin ich zwar kaum noch in Telefonzellen gewesen, aber mir kommt vor, Telefonzellen werden oft und gern als öffentliche Toilette oder als Müllsammelstelle benutzt. Riechen tun viele so. Ob das von der Telekom so gewollt ist, oder ob findige Kunden selbst diese Multifunktionalität herausgefunden haben, sollte eruiert werden.

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