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108.000 Photovoltaik-Anlagen auf Oberösterreichs Dächern

Von Alexander Zens, 17. Juni 2024, 13:39 Uhr
Man worker installing solar photovoltaic panels on roof, alternative energy concept.
Starker Zuwachs bei Solarstrom Bild: Photovoltaik/Solarstrom (OON)

LINZ. Landesrat Achleitner fordert von Ministerin Gewessler eine Neuauflage der Speicherförderung bei bestehenden Anlagen.

Die Zahl der Photovoltaik-Anlagen in Oberösterreich ist im Frühling über die Marke von 100.000 gesprungen. Aktuell gibt es  rund 108.000 PV-Anlagen auf den Dächern des Landes. Damit sei bereits mehr als die Hälfte des 200.000-PV-Dächer-Programms, das bis 2030 umgesetzt werden solle, erreicht worden, sagte Energielandesrat Markus Achleitner (VP) am Montag bei der Präsentation des diesjährigen oberösterreichischen Energieberichts. 

Auch was die Leistung betrifft, liegt Oberösterreich über Plan. Mit 1682 Megawatt sind es um 88 Prozent mehr als im Etappenplan für Juni 2024 vorgesehen war. Die starke Dynamik ist vor allem auf die Energiekrise, die gestiegenen Strompreise und Förderungen zurückzuführen. Achleitner wies darauf hin, dass man auch selbst Akzente setze, etwa mit der nun ausgeweiteten Landesförderung für Parkplatzüberdachungen mit PV-Anlagen. 

Gerhard Dell, Geschäftsführer des Energiesparverbands und Landesenergiebeauftragter, sieht Oberösterreich bei der Energiewende "auf einem guten Weg". Die Stromerzeugung etwa erfolgte 2022 zu 76 Prozent aus erneuerbaren Quellen - erste Trends für 2023 zufolge dürfte der Anteil auf mehr als 80 Prozent steigen.

Landesrat Markus Achleitner (l.), Energiesparverband-Geschäftsführer Gerhard Dell mit dem Energiebericht 2023 Bild: Land/Kauder

Achleitner kritisierte Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) dafür, dass die Förderung für neue Solarstrom-Speicher bei bestehenden Anlagen, die "auf massiven Druck aus Oberösterreich" im April wurde eingeführt worden sei, nach nur dreieinhalb Wochen ausgeschöpft gewesen sei. "Das ist alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Ich appelliere an die Klimaministerin, diese Förderaktion neu aufzulegen und diesmal mit ausreichend Bundesmittel auszustatten", sagte Achleitner.  Das wolle er auch bei der Landesenergiereferenten-Konferenz Ende der Woche in Vorarlberg thematisieren, um den Druck zu erhöhen.  Es gehe darum, mit Kleinspeicher-Anlagen den Eigenverbauchs-Anteil zu erhöhen und  die Stromnetze zu entlasten.

Aus dem Ministerium von Gewessler heißt es auf Nachfrage, dass man "mit einem Rekordbudget von 60 Millionen Euro rund 19.000 Speicheranlagen gefördert" habe. "Das Budget wurde im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht. Der nächste reguläre Fördercall finde voraussichtlich im Frühjahr 2025 statt.

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Autor
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
Alexander Zens
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1  Kommentar
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Zukunft140 (214 Kommentare)
am 17.06.2024 18:23

Zwei Probleme ärgern den potentiellen PV Anlagen Betreiber.
1) Die OÖ Netz verweigert die Einspeisungsbewilligung. Damit kann auch nicht innerhalb einer lokalen Energiegemeinschaft agiert werden.
2) Wie oa ist die Speicherförderung völlig insuffizient. Auch 2025 wird der Fördertopf binnen kürzester Zeit geleert sein.
Wenn die Frau Ministerin sinnvollerweise will, dass mehr PV Strom produziert wird, so muss der Netzzugang ermöglicht und die Speicherung billiger werden. Dzt sind die Batteriespeicher noch unverschämt teuer und die Netz OÖ diktiert anscheinend nach belieben wer anschließen darf und wer nicht !!

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