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Wellness gegen Burnout – Studierendenprojekt forciert den Gesundheitstourismus

28. November 2019

Nicht das übliche Wellnessangebot, sondern ein innovatives gesundheitstouristisches Angebot mit starkem Oberösterreichbezug“ – so der Auftrag an die Fakultät Linz der Fachhochschule OÖ

FH-Prof. Dr. Klaus Hubatka und Studierende des Masterstudiums Gesundheits- Sozial und Public Magement (GSP) werteten zusammen internationale Trends aus, die künftig das Reise- und Buchungsverhalten im Gesundheitstourismus bestimmen werden. Dutzende relevante Reisefaktoren wurden in 15 Motivgruppen gebündelt und einer erneuten repräsentativen Umfrage unterzogen.

Wichtiges Ergebnis: Alleine für Österreich weist eine internationale Studie der OECD 18 % psychisch erkrankte Personen aus. Stressabbau, Burnout-Prävention und vermindern psychischer Spannungszustände werden so zu zentralen Faktoren für die Strategen im Gesundheitstourismus.

Wellness gegen Burnout
Die besonders herausfordernde Aufgabenstellung im Projekt bestand für die GSP-Studierenden darin, sich auf den touristischen Bereich zu fokussieren und dabei doch eine therapeutische Alleinstellung für das Geschäftsmodell zu entwickeln.

Die wesentlichste Erkenntnis aus der empirischen Evaluierung war dabei die mit 71 Prozent sehr hohe persönliche Leugnungsrate einer stressbedingten Erkrankung. Gesellschaftliche Stigmatisierung spielt dabei nicht nur bei Führungskräften eine große Rolle. Dies bildete auch die Basis für den „Motiven-Shift“: während die therapeutische Behandlung psychischer Erkrankungen stigmatisiert ist, weisen die Begriffe Urlaub und Reisen kein dementsprechendes Stigma auf.

Mit „Motiven-Shift“-Modell touristische Kapazitäten Oberösterreichs optimal nutzen
Hubatka präsentierte gemeinsam mit den Studierenden ein touristisches Motiven-Shift-Modell, wonach die geringe therapeutische Kompetenz des Tourismus in eine Stärke umgewandelt und damit die Schwelle der Inanspruchnahme reduziert werden soll.

Die Projekt-Marke „Natur@Leben-Resorts“ steht für einwöchige Programme, die Gäste durch herausfordernde Programmpunkte kurzfristig aus einer stressbedingten Fremdbestimmung abholen und die innere Achtsamkeit auf diese Herausforderungen konzentriert. Die Konzeption berücksichtigt die geographischen und angebotsmäßigen Besonderheiten von Oberösterreich, wie etwa Kletterwände, Waldgebiete oder den Seenreichtum. „Mit den beiden gesundheitstouristischen Angebotslinien „Alpen“ und „Voralpen“ konnten wir dem Auftraggeber auch eine Vorschlagsliste zu potenziellen Standorten vorlegen“ freut sich FH-Prof. Hubatka über das gelungene Projekt, das gleichzeitig für die breite Themenkompetenz der Linzer Studienganges GSP steht.

Studium für Führungskräfte im Öffentlichen Sektor sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen
Das Masterstudium „Gesundheits- Sozial und Public Management“ vermittelt berufsbegleitend persönliche Führungskompetenzen, Kompetenzen im Bereich strategischer Entscheidungen und in der operativen Steuerung von Unternehmen mit den Schwerpunkten Innovation, Strategie und Führung.

Projektteam am Foto: Oguzhan Karadeniz (Stv. Projektleitung), FH-Prof. Mag. Dr. Klaus Hubatka (Projekt-Coach), Carina Trattner, Isabelle Zimmer (Projektleitung), Linda Kerschbaumer, Devi Ferayanti, Berta Wieländer, Eric Ewle. Nicht im Bild: Iris Lechner

Infos zum Studiengang Gesundheit- Sozial- und Public Management

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