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Digitalisierung

Digitalisierung im Bildungsalltag

Von Sonderthemen-Redaktion   08. Februar 2021 11:12 Uhr

Im Zuge der Digitalisierung im Bildungsbereich werden Oberösterreichs Unterstufenschüler ab dem kommenden Schuljahr mit mobilen Geräten ausgestattet.

93 Prozent aller oberösterreichischen Pflichtschulen machen beim Projekt „digitale Schule“ mit

Die aktuelle herausfordernde Zeit macht Digitalisierung zu einem immer größeren Teil des Bildungsalltags. Deshalb setzt Oberösterreich den „8-Punkte-Plan für Digitalisierung“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung konsequent um.

„Der erste wichtige Schritt dieses 8-Punkte-Plans war die Vereinheitlichung der Lern- und Kommunikationsplattformen am Schulstandort, etwa durch die Lernplattform Moodle, für die das Land OÖ jährlich knapp 55.000 Euro in die Hand nimmt und allen oberösterreichischen Pflichtschulen kostenlos zur Verfügung stellt. Damit konnte das Distance Learning wesentlich besser umgesetzt werden als noch vor einem Jahr. Jetzt folgt die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Geräten. 93 Prozent aller Schulen machen mit beim Projekt ‚digitale Schule‘ und werden damit ab dem kommenden Schuljahr ihren Unterricht digitaler gestalten“, freut sich Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

„Die Digitalisierung stellt uns auch im Bildungsbereich vor große Herausforderungen. Wir wissen, dass wir aufgrund der rasanten Entwicklung ein besonderes Augenmerk auf die digitalen Medien und deren sorgsamen Umgang legen müssen. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, die Schul- und Unterrichtsentwicklung in diese Richtung rasch voranzutreiben. Die Pädagoginnen und Pädagogen der Schulen, die beim Projekt ‚digitale Schule‘ mitmachen, wissen um den richtigen und auch sinnvollen Einsatz der Medien. Ich freue mich über den starken Zuspruch am Projekt“, sagt Bildungsdirektor Alfred Klampfer.
Im Schuljahr 2021/2022 ist die Ausgabe digitaler Endgeräte in der fünften und sechsten Schulstufe geplant, ab dem Schuljahr 2022/23 jeweils in der fünften Schulstufe. In Oberösterreich sind insgesamt 286 Mittelschulen und AHS-Unterstufen zur Teilnahme berechtigt, 93 Prozent davon haben sich angemeldet.

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme der oö. Schulen an diesem zukunftsorientierten Projekt des BMBWF. Ziel ist es, dass bis 2024 das Digitale Lernen in allen Schulen gut verankert ist. Dafür werden insgesamt österreichweit 250 Millionen Euro investiert. Ein Betrag, der die Wichtigkeit dieser Initiative unterstreicht“, so Haberlander und Klampfer.

Zahlen zum Projekt aus OÖ

  • 266 Schulen
  • 839 Klassen der 5. Schulstufe
  • 801 Klassen der 6. Schulstufe
  • 41.000 Schülerinnen und Schüler