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Leitbetriebe & Hidden Champions im Innviertel

Heute optimale Bedingungen für eine lebenswerte Zukunft schaffen

Von Sonderthemen-Redaktion   03. September 2020 00:04 Uhr

Echtes Handwerk hat Zukunft.

Durch Corona gewann das lokale Umfeld für Unternehmer wie Konsumenten wieder an Bedeutung.

Produziert wird dort, wo der Kunde ist. "Nearshoring" nennt das Zukunftsinstitut in Wien diesen Trendbegriff. Die Standortwahl von Unternehmen ist zunehmend vom Ziel geprägt, absatzmarktnah zu agieren und zu fertigen. Die sozialen und ökologischen Vorteile liegen auf der Hand: Wer am Kunden nah dran ist, kann flexibel auf individuelle Wünsche reagieren. Wer als Unternehmer regional seine Ware zur Weiterverarbeitung bezieht bzw. als Kunde regional einkauft, sichert heimische Arbeitsplätze und wirtschaftet nachhaltiger. Zudem ist es ein recht einfacher Weg, das Klima zu schonen, denn kurze Transportwege verursachen einen geringeren CO2-Ausstoß.

Das Corona-Schlamassel wirbelte unser Leben und die Wirtschaft gewaltig durcheinander. Sicherheit, Gesundheit und Konnektivität lauten nun die stabilen Brücken in die Zukunft. Die vergangenen Monate zeigten einerseits, dass angeschlagene Organisationen, die es nicht geschafft haben, Branchentrends umzusetzen, immens ins Straucheln geraten.

Pioniergeist erwünscht

Andererseits gibt es auch viele mutige Unternehmer und Unternehmerinnen, die neue Wege gehen, die Pioniergeist mit einer großen Portion Pragmatismus kombinieren. Es bewegt sich etwas. Neue Kräfte werden frei, weil Betriebe aus alten Mustern ausbrechen müssen.

Unterschiedliche Vertriebswege, verschiedene Touchpoints und Kommunikationskanäle haben die Unternehmen resilienter und adaptionsfähiger für überraschende Krisensituationen gemacht. Die Digitalisierung im Handel ist in der Krise selbstverständlich und unverzichtbar geworden.

Welche neuen Wege führen zu Kunden?

Technologien gefragt

Auch der Einsatz von Technologien steht ganz im Zeichen von Sicherheits- und Gesundheitsaspekten: Es geht aktuell weniger darum, Kunden und Kundinnen noch ausgefeilter und individueller anzusprechen, als sie vielmehr überhaupt zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Technologie schafft Nähe in Zeiten der sozialen Distanz.

Es wächst der Wunsch der Menschen, achtsamer zu konsumieren, denn vielen wurde bewusst, dass sie trotz der Schließung der Geschäfte wenig vermissten und es auch andere Freizeitbeschäftigungen gibt als Shopping.

Zukunftsmärkte

Ein schönes Zuhause, am besten mit Garten oder Balkon, wurde noch wichtiger und in dieses wird weiter investiert. Elektrofachhandel und Möbelhandel zählen zu Zukunftsmärkten. Handel ist Wandel – die Krise hat Betriebe aus der Komfortzone geholt, weil es anders nicht ging. Und was besonders hängen geblieben ist: Mutig zu sein sowie Strukturen, Produkte und Geschäftsmodelle vollkommen zu verändern, ist letztendlich wesentlich einfacher, als es Betrieben und Handel immer vorkam.

In dieser Beilage stellen sich die im Innviertel ansässigen Leitbetriebe nun vor.

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