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Vor 40 Jahren startet die CD auf der IFA ihren Erfolgskurs und wurde einem breiten Publikum vorgestellt

Von Sonderthemen-Redaktion   25. September 2021 00:04 Uhr

Vor 40 Jahren startet die CD auf der IFA ihren Erfolgskurs und wurde einem breiten Publikum vorgestellt

Die Geschichte der Compact Disc, die mittlerweile vielfach von Streaming-Diensten abgelöst wurde, ist beeindruckend.

Am 8. März 1979 zeigte der niederländische Philips-Konzern die ersten Audio-CD- und CD-Spieler-Prototypen einem Fachpublikum. Kurz darauf folgte die offizielle Kooperation mit Sony aus Japan für das Format. Oberstes Ziel der europäisch-asiatischen Zusammenarbeit war es, gemeinsam die Welt für die CD zu begeistern. Dies geschah in einer offenen Kooperation, um den neuen Standard zu entwickeln.

Startschuss für Wende von analoger zur digitalen Technologie

Die Erfindung der Compact Disc revolutionierte die Musikindustrie und leitete die Wende von der analogen zur digitalen Technologie ein. Der neue Tonträger bestach durch seine hohe Klangqualität, einfaches Handling und Resistenz gegen Kratzer, die bei analogen Schallplatten häufig den Musikgenuss trübten.

Weitere Innovationen im Bereich der digitalen Unterhaltungselektronik bauten auf der Entwicklung der CD auf, wie die DVD oder die Bluray Disc. Die Entwickler konnten sich in den späten 70er und frühen 80er Jahren nicht vorstellen, dass die Computer- und Unterhaltungsindustrie eines Tages dazu übergehen würde, Software oder Filme auf CDs und später auf DVDs und Blu-ray Discs zu speichern.

Die weltweit erste Serien-CD wurde in Langenhagen bei Hannover am 17. August 1982 produziert. Die Markteinführung des CD-Systems erfolgte Ende 1982 in Japan, Europa folgte im März 1983.

Inspiration für zahlreiche weitere Entwicklungen

Vor 40 Jahren wurde die Compact Disc, die CD, erstmals auf der IFA 1981 einem breiten Publikum vorgestellt. Es folgte ein beispielloser Erfolg dieses ersten digitalen Mediums, das zu vielen anderen Entwicklungen inspirierte. Doch wie bei allen technischen Entwicklungen drängen irgendwann nachfolgende Entwicklungen die Pioniere aus dem Markt. Im Fall der CD waren es erst digitale Kompressionsformate wie mp3 und inzwischen die Streaming-Dienste, die nahezu beliebige Musik- und Sprach-Angebote wie Podcasts online und überall verfügbar machen.

Streaming beherrscht den internationalen Tonträgermarkt schon seit Längerem. Kostenpflichtige Streaming-Abos erzielten im vergangenen Jahr ein Wachstum von 18,5 Prozent. Ende 2020 gab es weltweit 443 Millionen Nutzer bezahlter Abo-Konten. Der gesamte Streaming-Umsatz wuchs um knapp 20 Prozent und erreichte 13,4 Milliarden US-Dollar, was rund 62 Prozent des gesamten weltweiten Tonträgerumsatzes entspricht.

Das Wachstum bei den Streaming-Umsätzen konnte den Rückgang bei den Umsätzen anderer Formate mehr als ausgleichen. 21,6 Milliarden US-Dollar betragen die Gesamteinnahmen für 2020, ein Plus von 7,4 Prozent.

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