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Haus & Bau

Eine repräsentative "Food-Studie" hat sechs verschiedenartige Kochtypen ermittelt

Von Sonderthemen-Redaktion   16. Oktober 2021 00:04 Uhr

Eine repräsentative "Food-Studie" hat sechs verschiedenartige Kochtypen ermittelt

Europas größte Food-Plattform Chefkoch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact Familienversorger, Anspruchsvolle, Unerfahrene, Konservative, Aktive und Lebensmittelallergiker in einer breit angelegten Befragung identifiziert.

Kochende können in diesem Zusammenhang mehreren Kategorien angehören oder je nach Situation von einer Gattung in eine andere wechseln. Die größten Unterschiede finden sich in der Kochmotivation wieder, die stark vom Alltag, den eigenen Fähigkeiten und der Gesundheitssituation abhängig ist. Einflussfaktoren stellen unter anderem die Versorgung der Familie, das schnelle Kochen im Alltag oder aber die Zubereitung eines anspruchsvollen Menüs dar. Alle sechs Kochtypen empfinden den Zubereitungsprozess und das gemeinsame Essen im Anschluss mehrheitlich als wertvolles Gemeinschaftserlebnis und besitzen darüber hinaus eine weitere entscheidende Gemeinsamkeit, ihre Hauptinspirationsquelle sind Online-Foodplattformen.

Die Familienversorger

Die Familienversorger machen 18 Prozent der befragten Kochinteressierten aus. Für diesen Kochtypus (68 Prozent Frauen, 32 Prozent Männer) steht die Familie und deren Versorgung im Fokus. Ihr Leitmotiv lautet "Beim Kochen muss es schnell gehen und es soll allen schmecken". Auch auf die Verwertung von Resten wird Wert gelegt. Restaurantbesuche und Lieferdienste kommen für die Zugehörigen dieser Kategorie eher nicht infrage. Inspiration suchen und finden sie auf Online-Portalen, in Rezepten sowie über Food-Trends. Die Familienversorger sind zumeist allein für das Zubereiten der Speisen zuständig, aber die Partner und Kinder üben einen großen Einfluss auf die Auswahl der Gerichte aus und dürfen mit entscheiden.

Die Anspruchsvollen

Für die Anspruchsvollen (15 Prozent der interviewten Kochaffinen, davon 48 Prozent Frauen, 52 Prozent Männer) spielt die Qualität in der Küche eine übergeordnet wichtige Rolle. Sie wollen sich etwas Gutes tun, setzen auf frische, regionale sowie saisonale Lebensmittel und meiden Fast Food sowie Fertigprodukte. Die Anspruchsvollen nehmen sich gern Zeit für das Zubereiten, denn für sie bedeutet Kochen Glück. Als routinierte Köche benötigen sie Rezepte nur zu besonderen Anlässen, die Hälfte aller Befragten in dieser Gruppe nutzt diese lediglich zur Ideenfindung. Hauptinspira-tionsquelle für die Anspruchsvollen sind wie bei den Familienversorgern Online-Portale, aber auch Food-Trends werden von fast der Hälfte aufgegriffen.

Die Unerfahrenen

Die Unerfahrenen (18 Prozent der befragten Kochinteressierten, 39 Prozent Frauen, 61 Prozent Männer) hegen wenig Interesse daran, lange in der Küche zu stehen, und fokussieren sich daher auf einfache Gerichte mit kurzer Zubereitungszeit. Auch die Unerfahrenen empfinden Kochen als wertvolles Gemeinschaftserlebnis, allerdings assoziieren nur rund ein Drittel von ihnen die Küchenzeit mit hohem Glücksempfinden. Die Entscheidung, was gekocht werden soll, fällt den Unerfahrenen schwer, sodass sie auch vermehrt auf Online-Plattformen, Rezepte und Social Media als Inspiration zurückgreifen.

Die Konservativen

Zwölf Prozent der Studienteilnehmer lassen sich zur Kategorie der Konservativen zusammenfassen (62 Prozent Frauen, 38 Prozent Männer). Sie mögen einfache, schnelle Gerichte, die lecker schmecken sollen. Dieser Typus weist keine gehobenen Ansprüche an die Nahrung auf, kocht überwiegend ohne Rezept und hat auch mal keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen, bzw. verbindet Kochen nicht automatisch mit Glücksgefühlen. Inspiration finden die Konservativen über das Recherchieren auf Food-Portalen und in Kochbüchern, während Food-Trends eher von geringerer Bedeutung sind.

Die Aktiven

Die Aktiven stellen mit 24 Prozent (davon 39 Prozent Frauen, 61 Prozent Männer) die größte Gruppe unter den Kochtypen dar. Sie kochen einfache bis mittelschwere Gerichte, ab und zu wird auch mal zu Fertiggerichten oder Take-away-Lösungen gegriffen. Menschen, die diesem Typus angehören, mögen Kochvideos und -shows, sind fitnessorientiert und teilweise bewusste Esser. Den Aktiven geht es insbesondere um das Teilen der positiven Kocherfahrungen, auch via Social Media. Sie nutzen Rezepte zur Ideenfindung aus ganz verschiedenartigen Quellen, wie etwa soziale Medien, oder stöbern in Kochbüchern nach passenden Gerichten. Außerdem spielen ausgefallene, innovative Food-Trends neben Online-Plattformen eine große Rolle.

Die Lebensmittelallergiker

Für diese Gruppe (13 Prozent der befragten Kochinteressierten, davon 66 Prozent Frauen, 34 Prozent Männer) ist Kochen mit Planung verbunden, denn sie sind in Hinblick auf die Lebensmittelverträglichkeit stark eingeschränkt. Aufgrund dieses Umstands fällt ihnen die Kochentscheidung oftmals schwer. Mehr als die Hälfte empfindet Kochen als stressig und aufwendig. Als kontrollierte Esser sind sie stets an neuen Ernährungs- und Kochstilen interessiert und auf der Suche nach Inspiration. Hilfe beim Entscheidungsprozess bieten ihnen Online-Portale, klassische Rezepte sowie Social Media und Food-Trends zu gleichen Teilen.

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