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Ski Nordisch

"Er ist bei vollem Bewusstsein, alles ist gut"

Von Alexander Zambarloukos  30. März 2021 00:04 Uhr

"Er ist bei vollem Bewusstsein, alles ist gut"
Die Skisprung-Community schickte Genesungswünsche.

LJUBLJANA. Der norwegische Skisprung-Star Daniel Andre Tande (27) wurde aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt

Die erfreulichste Nachricht kam nach Ende der Saison 2020/21: Der im Probedurchgang beim Skiflug-Weltcupfinale in Planica am Donnerstag schwer verunglückte Norweger Daniel Andre Tande befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der 27-Jährige wurde im Krankenhaus Ljubljana aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt. "Er ist bei vollem Bewusstsein, alles ist gut", freute sich Clas Brede Braathen, Sportchef des Verbandes.

Vielleicht haben seinem Schützling die Genesungswünsche aus aller Welt Flügel auf dem steinigen Weg zurück verliehen. Stark war die Geste, die sich die "Herren der Lüfte" in Planica für ihren gestürzten Mitstreiter einfallen hatten lassen. Im Zielraum entrollten sie das Transparent "Daniel Andre Tande! All the best from Planica! See you soon!". Zu Deutsch: "Das Beste aus Planica! Wir sehen dich bald!"

Die Prognosen sind vielversprechend. "Im Laufe der Nacht (auf Montag, Anm.) hat es große Fortschritte bei Daniels Situation gegeben", sagte die norwegische Teamärztin Guri Ranum Ekas. Gestern gegen sechs Uhr früh wurde Tande, der nach wie vor mit Lungenverletzungen und einem Schlüsselbeinbruch auf der Intensivstation liegt, vom Beatmungsgerät genommen.

"Er ist bei vollem Bewusstsein, alles ist gut"
Daniel Andre Tande ist wieder wach.

"Er ist jetzt wach und atmet selbstständig", ergänzte Ekas. Der Ex-Weltmeister bekam bereits Besuch von seiner Mutter und seiner Freundin, die Kommunikation soll reibungslos funktioniert haben.

"Es war toll, diese Informationen zu bekommen", atmete Tandes Kollege Halvor Egner Granerud, der Gewinner der großen Kristallkugel, auf: "Wir haben nach seinem Sturz so viel Unsicherheit gespürt, es war eine sehr herausfordernde Situation für uns", gestand der Champion. Ähnlich sah es auch Norwegens österreichischer Cheftrainer Alexander Stöckl: "Wir alle sind jetzt extrem erleichtert. Wir wissen, dass wir uns in einem Risikosport befinden. Aber wir denken nicht viel darüber nach, wenn wir ihn ausüben."

Artikel von

Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos
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