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Ski Nordisch

Eine Sara setzt die andere unter Druck

27. März 2021 00:04 Uhr

Eine Sara setzt die andere unter Druck
Sara Marita Kramer springt derzeit von Sieg zu Sieg.

TSCHAIKOWSKI. Skispringen: Kramer nach drittem Triumph in Folge nur noch 66 Punkte hinter Takanashi.

Sara Marita Kramer segelt im Skisprung-Weltcup der Damen in einer eigenen Liga. Die 19-jährige Salzburgerin feierte gestern beim Saisonfinale in Tschaikowski ihren dritten Sieg in Folge und verkürzte ihren Rückstand auf die Gesamtführende Sara Takanashi (Jpn) vor dem Abschlussbewerb am Sonntag (8 Uhr, ORF Sport+) auf 66 Punkte. Triumphiert Kramer beim Showdown, dann holt sie die große Kristallkugel, wenn Takanashi maximal Vierte und Nika Kriznar (Slo) maximal Fünfte wird. Die Chance ist nicht groß, aber sie lebt.

"Mein Flugsystem stimmt. Ich habe das mit viel Selbstvertrauen durchgezogen", freute sich Kramer, die die gestern zweitplatzierte Takanashi mit zweimaliger Höchstweite (99,5 und 100 Meter) um 23,3 Punkte abhängte.

Der Sieg in der Russland-Serie "Blue Bird Tour", der mit einer Prämie in der Höhe von 10.000 Schweizer Franken verbunden ist, dürfte Kramer angesichts eines Vorsprungs von 44,4 Zählern auf Takanashi kaum noch zu nehmen sein. Heute (13 Uhr, ORF Sport+) liegt der Fokus auf dem Teambewerb, das Ringen um den Nationencup verspricht ein Herzschlagfinale. Gestern haben die rot-weiß-roten Damen mit vier Platzierungen in den Top 15 – Daniela Iraschko-Stolz wurde Siebente, Sophie Sorschag Elfte, Chiara Hölzl 15. – die Führung vor Slowenien übernommen. Die Differenz beträgt nur 27 Punkte. Die heute siegreiche Equipe kassiert 400.

Ein intensives Programm haben auch die Herren in Planica zu absolvieren. Gestern erwies sich der Wind als (halber) Spielverderber, das zweite Skifliegen musste in nur einem Durchgang entschieden werden. Weltmeister Karl Geiger (D) triumphierte mit einem "Satz" auf 232 Meter vor Vortagessieger Ryoyu Kobayashi (Jpn) und Bor Pavlovic (Slo). Die ÖSV-"Adler" landeten im geschlagenen Feld. Daniel Huber belegte Rang neun, Michael Hayböck kam über Platz 14 nicht hinaus, Markus Schiffner wurde 24. und Stefan Kraft gar nur 29. Heute (10 Uhr, ORF 1) werden die Karten neu gemischt, dann steigt die letzte Teamkonkurrenz in dieser Saison, zum Abschluss gibt es am Sonntag (10 Uhr, ORF 1) den dritten Einzelbewerb.

Halvor Egner Granerud (Nor) steht längst als Gewinner der großen Kristallkugel fest.

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