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Ski Nordisch

Bischofshofen-Quali an Kobayashi - Hörl Zehnter

Von nachrichten.at/apa   05. Januar 2022 14:26 Uhr

Ryoyu Kobayashi

BISCHOFSHOFEN. Vierschanzentournee-Leader Ryoyu Kobayashi kann zumindest vorerst auch in Bischofshofen scheinbar nichts aus der Ruhe bringen.

Der Japaner ließ am Mittwoch den Trainingssprung trotz schwieriger Verhältnisse aus, die Qualifikation entschied er mit einem 141,5-m-Sprung dennoch für sich. Dafür gab es umgerechnet knapp 3.100 Euro. Dahinter platzierten sich je drei Norweger und Deutsche, elf von 13 angetretenen Österreichern schafften die Qualifikation für den Bewerb (16.30 Uhr).

Der Tournee-Neunte Jan Hörl war als Zehnter unmittelbar vor Philipp Aschenwald der Beste von ihnen. "Ich tue mir relativ schwer mit der Spur und bin sehr verkrampft", sagte Lokalmatador Hörl nach seinem 128,5-m-Satz. Ständiger Niederschlag hatte es nötig gemacht, dass die Athleten für faire Verhältnisse in der Spur zügig abgelassen wurden. Aschenwald hatte primär im Trainingssprung mit 139 m und Rang eins aufgezeigt: "Ein cooler Sprung, so einer ist mir schon lange nicht ausgekommen."

Der Tournee-Zehnte Daniel Huber folgte im wegen der Absage vom Vortag von Innsbruck auf die Paul-Außerleitner-Schanze verlegten Bewerb als 15. Der Salzburger berichtete von Positionsproblemen in der Anfahrt. Stefan Kraft war mit 124 m einen halben Meter kürzer als sein engerer Landsmann, wurde nach verpasster Garmisch-Qualifikation 20. "Es stoppt, es sind nicht meine Lieblingsverhältnisse, ich bin noch nicht auf der Welle", sah der Weltmeister bei sich einen weiteren Verbesserungsbedarf.

Rund zwei Stunden blieben vor dem Wettkampf zur Analyse unweit der Schanze im Österreicher-Haus. Das galt auch für Manuel Fettner (31.), Clemens Aigner (33.), Stefan Rainer (34.), Ulrich Wohlgenannt (35.), Daniel Tschofenig (36.), Thomas Lackner (40.) und Michael Hayböck (49.). Fettner verlor nach der Landung einen Ski, der donnerte gegen die Bande und brach dabei. Der 36-Jährige selbst blieb unverletzt. Hayböck war überhaupt nicht zufrieden, schaffte aber doch knapp den Aufstieg.

Gleich drei rot-weiß-rote K.o.-Duelle ergaben sich für den Bewerb, und zwar Fettner gegen Kraft, Tschofenig gegen Huber und Lackner gegen Aschenwald. Hörl bekommt es mit dem Slowenen Timi Zajc zu tun, Habyöck mit dem norwegischen Kobayashi-Verfolger Marius Lindvik und Kobayashi selbst mit dem Russen Roman Trofimow. Ausgeschieden aus der nationalen ÖSV-Gruppe sind Janni Reisenauer (51.) und Maximilian Steiner (54.). Sie erhalten im Donnerstag-Bewerb eine zweite Chance.

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