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Wengen-Ersatzrennen in Kitzbühel wegen Mutation abgesagt, Flachau springt ein

Von nachrichten.at/apa   13.Januar 2021

Pistenchef Herbert Hauser im Rahmen der FIS-Schneekontrolle auf der Streif in Kitzbühel. 

Die Absage teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz nach der Regierungsklausur mit. Die Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen unter anderem in Abstimmung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erfolgt.

Platter erklärte zudem, dass nun im gesamten Bezirk Kitzbühel PCR-Tests durchgeführt werden sollen. Sollten dabei keine "Auffälligkeiten" auftreten, können die Hahenkammrennen am darauffolgenden Wochenende wie geplant stattfinden, gab der Landeshauptmann bekannt. In Kitzbühel gab es aktuell zehn Infizierte, in Jochberg verzeichnete man insgesamt 24 aktive Infizierte (inklusive der 17 Fälle der britischen Mutation).

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel sagte zur Absage: "Aufgrund des zu kurzen Vorlaufs ist diese Maßnahme die einzige Möglichkeit." Oberste Priorität habe immer die Gesundheit aller Beteiligten und die sichere Durchführung der Veranstaltungen, so Schröcksnadel in einer Aussendung des ÖSV.            

Das Coronavirus hatte bereits für die Absage der Lauberhorn-Rennen in Wengen gesorgt, Kitzbühel war ursprünglich für die Schweizer eingesprungen und sollte erstmals in der Hahnenkamm-Historie fünf Rennen an zwei Wochenenden austragen.

Rennen jetzt in Flachau

Die beiden für Samstag und Sonntag geplanten Slaloms wurden nach Verdachtsfällen der britischen Virus-Mutation in Jochberg am Mittwoch nach Flachau verlegt. Dort fuhren erst am Dienstagabend die Frauen einen Nachtslalom, eine rennfertige Piste und die zur Abwicklung des TV-Events notwendige Infrastruktur ist also bereits vor Ort.

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28. September 2021