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Ski Alpin

Positiver Coronatest: Shiffrin muss für Lienz passen

Von OÖN   27. Dezember 2021 12:48 Uhr

Mikaela Shiffrin wird in Lienz nicht an den Start gehen können.

LIENZ. Quarantäne statt Titelverteidigung für US-Ski-Star. Liensberger ist zurück im ÖSV-Aufgebot.

"Es geht mir gut, aber unglücklicherweise habe ich einen positiven Covid-Test abgegeben", vermeldete Mikaela Shiffrin gestern, die damit den heutigen Riesentorlauf und den morgigen Slalom in Lienz (jeweils ab 9.55 Uhr live in ORF 1) verpasst.

Die 26-Jährige hatte vor Weihnachten mit einem Sieg sowie einem zweiten Platz in Courchevel die Gesamtweltcupführung von Speedspezialistin Sofia Goggia übernommen. Am Schlossberg wollte die US-Amerikanerin den 115-Punkte-Polster weiter ausbauen. Daraus wird nichts. "Ich folge dem Protokoll und isoliere mich und werde Lienz verpassen", so Shiffrin. Vor zwei Jahren hatte die 72-fache Weltcupsiegerin in der Dolomitenstadt sowohl Slalom als auch Riesentorlauf für sich entschieden.

Shiffrin ist nicht die erste Top-Läuferin, die in den vergangenen Wochen positiv getestet wurde. Doppel-Weltmeisterin Katharina Liensberger hatte deswegen Courchevel verpasst, Lara Gut-Behrami fehlte in gleich vier Bewerben. Bei der Schweizerin kommen weitere dazu, fehlte sie doch bei der gestrigen Startnummern-Auslosung. Währenddessen wird Liensberger, die leichte Symptome hatte, ein Comeback feiern.

Für Österreichs Technikerinnen, die in dieser Saison noch ohne Podestplatz sind, ist die 24-Jährige als Zugpferd von großer Bedeutung. Vor zwei Jahren hatte sie die seit 2013 andauernde Stockerlplatz-Sperre der Österreicherinnen in Lienz als Dritte beendet.

Magere ÖSV-Ausbeute

Ohne Liensberger war im Riesentorlauf in diesem Winter ein siebenter Platz von Ramona Siebenhofer in Courchevel das höchste der Gefühle gewesen. Die Altenfeldnerin Elisa Mörzinger wurde erneut für den Riesentorlauf genannt. Die 24-Jährige schaffte als 19. in Courchevel erstmals in diesem Winter die Qualifikation für einen zweiten Durchgang.

Die Corona-Infektionen im Ski-Zirkus beschränken sich nicht auf Athletinnen. Zuletzt wurden auch positive Tests von FIS-Rennsportleiter Peter Gerdol und ÖSV-Damenchef Christian Mitter bekannt. Die Impfquote unter ÖSV-Sportlern liegt laut Präsidentin Roswitha Stadlober bei mehr als 90 Prozent.

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