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Ski Alpin

Schmidhofer schüttelte ihre Krise ab und glänzte als Zweite im Super-G

10. Februar 2020 00:04 Uhr

Schmidhofer schüttelte ihre Krise ab und glänzte als Zweite im Super-G
Nicole Schmidhofer kehrte in Garmisch in die Erfolgsspur zurück, die Steirerin wurde Super-G-Zweite.

GARMISCH. Auch für Oberösterreichs Speed-Ass Reisinger war Garmisch eine Reise wert.

Die Erleichterung über den ersten Stockerlplatz im Super-G in diesem Winter für sich und die gesamte ÖSV-Damen-Mannschaft war bei Nicole Schmidhofer "riesengroß". Die Steirerin belegte 43 Hundertstel hinter der Schweizerin Corinne Suter und 27 vor deren Landsfrau Wendy Holdener Rang zwei. Stephanie Venier wurde Sechste, die Peilsteinerin Elisabeth Reisinger (SU Böhmerwald) untermauerte ihre gute Form als Zwölfte. Tags zuvor war die 23-Jährige als beste Österreicherin Zehnte gewesen. "Das freut mich sehr. Im Moment habe ich ein gutes Gefühl", sagte Reisinger.

Schmidhofer konnte ihr Glück kaum fassen. "Nach den vergangenen Wochen fehlen mir fast die Worte. Die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Danke an alle, die mir geholfen haben", sagte die 30-Jährige: "Es fühlt sich fast ein bisserl wie ein Sieg an." Zuletzt hatte Schmidhofer mit ihrer Form gehadert, in Sotschi fühlte sie sich wegen einer Erkrankung kraftlos. "Ich habe nicht erwartet, dass es in Garmisch so gut für mich läuft. Die vordere Nummer (drei, Anm.) war angesichts der anspruchsvollen Pistenverhältnisse sicher ein Vorteil. Weil, wenn du oben gesehen hast, wie es da runter zur Sache geht, da hat es schon einigen ein bisserl die Schneid abgekauft. Es war eines der zähesten Rennen, die ich im Super-G gefahren bin."

Rebensburg und Goggia stürzten

Für Viktoria Rebensburg, die am Samstag die Abfahrt gewonnen hatte, und Sofia Goggia endete der Super-G verhängnisvoll. Beide müssen verletzt die Saison beenden. Rebensburg zog sich einen Bruch des Schienbeinkopfes und eine Innenbandüberdehnung im Knie zu, Abfahrts-Olympiasiegerin Goggia brach sich den linken Arm.

Anna Veith, die nach einem Torfehler ausschied, hatte die Stürze ihrer Konkurrentinnen gesehen. "Wenn man riskiert, riskiert man auch einen Sturz. Das muss einem bewusst sein, wenn man hier runterfährt. Man muss genau dieses schneidende Schwert finden, wo es noch passt." Die Verhältnisse verlangten den Athletinnen alles ab.

"Extreme Eisplatten, unruhig, knollig. Egal in welcher Form man ist – auch die Siegerin heute wird sich nicht so gut gefühlt haben. Ich glaube, die, die sich am meisten getraut hat, hat gewonnen", sagte Veith.

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