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Ski Alpin

Petra Vlhova hat die Hand bereits an der Slalom-Kristallkugel

10. Januar 2022 00:04 Uhr

Petra Vlhova hat die Hand bereits an der Slalom-Kristallkugel
Nächster Erfolg für Petra Vlhova

KRANJSKA GORA. Nach ihrem Sieg in Kranjska Gora könnte die Slowakin schon morgen bei der Schladming-Damenpremiere alles klar machen.

Petra Vlhova bleibt die Slalom-Königin im Ski-Weltcup der Damen. Die Slowakin holte gestern in Kranjska Gora im sechsten Saison-Slalom schon den fünften Sieg und könnte die kleine Kristallkugel bereits morgen bei der Schladming-Premiere fixieren. Nach Einfädlern von Mikaela Shiffrin und Katharina Liensberger dürfte ihr die kleine Kristallkugel auch nicht mehr zu nehmen sein.

"Die Bedingungen sind ein Desaster. Ich denke, sie hätten es besser machen können, mit etwas mehr Wasser etwa. Ich fühle mich nicht im Weltcup", schimpfte Vlhova gestern schon vor dem Rennen. Doch trotz weicher Neuschnee-Piste zeigte sie ihre Klasse.

Die Halbzeit-Führende Wendy Holdener muss nach ihrem 100. Weltcup-Slalom weiter auf ihren ersten Sieg warten. Die Schweizerin hatte acht Hundertstel Vorsprung auf Vlhova in die Entscheidung mitgenommen. Am Ende verpasste die Schweizerin den Premierenerfolg im Torlauf wieder knapp – diesmal um 0,23 Sekunden. Zum 14. Mal hieß es nur Platz zwei für sie. Das Podest komplettierte die Schwedin Anna Swenn Larsson mit Respektabstand (+1,06).

Die Siegerzeremonie fand ohne Shiffrin statt, ein zugleich seltenes Bild der jüngeren Vergangenheit: In den jüngsten 57 Slalom-Antritten hat es die US-Amerikanerin schier unfassbare 52-mal aufs Stockerl geschafft. Am Sonntag war die nach dem ersten Lauf Drittplatzierte erneut auf bestem Wege dorthin – ehe sie mit überlegener Zwischenbestzeit einfädelte. Im Slalom-Weltcup liegt die zuletzt von Corona gebeutelte Shiffrin nun 240 Punkte hinter Vlhova zurück. Titelverteidigerin Liensberger ist mit 318 Punkten Rückstand bereits entthront.

So war Katharina Truppe als beste Österreicherin Siebente. Schon am Samstag beim Riesentorlauf war sie als Elfte stärkste rot-weiß-rote Läuferin. Liensberger dagegen verpasste als 32. sogar den zweiten Durchgang. Die Schwedin Sara Hector gewann da überlegen vor Tessa Worley und Marta Bassino.

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