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Ski Alpin

Liensberger ist reif für ihren ersten Weltcupsieg

13. März 2021 00:04 Uhr

Liensberger ist reif für ihren ersten Weltcupsieg
Katharina Liensberger fährt auch heute voll auf Angriff.

AARE/KRANJSKA GORA. Die Slalomzweite von Aare trennten nur zwei Zehntel von Vlhova.

Katharina Liensberger hat ihre WM-Hochform nach Aare mitgenommen und im ersten von zwei Slaloms – der zweite steigt heute (10.30 und 13.45 Uhr, ORF 1) – um nur zwei Zehntel ihren ersten Weltcupsieg verpasst. Die 23-jährige Vorarlbergerin wurde hinter Petra Vlhova (Svk), die ihren 20. Erfolg auf diesem Niveau zelebrierte, Zweite. Für Mikaela Shiffrin (USA) blieb Rang drei.

"Ich habe alles gegeben. Ich bin happy mit meinem Rennen, aber die Petra ist wirklich super gefahren. Sie hat einen ordentlichen Zug aufgebaut", sagte Liensberger, die in der Disziplinenwertung 90 Punkte hinter Vlhova und fünf hinter Shiffrin liegt.

Vlhova hat nun die Poleposition im Rennen um den Gesamt-Weltcup: Die 25-Jährige, die von ihrem Freund nach Schweden begleitet wurde, stieß Lara Gut-Behrami (Sui) vorläufig vom Thron. Vlhovas Guthaben beträgt 64 Zähler. Heute will die zweimalige Vize-Weltmeisterin von Cortina ihren Vorsprung ausbauen: "Ich war nahe dran an einem perfekten Rennen, ich hoffe, dass es so weitergeht."

Österreichs Team brachte fünf Athletinnen in die Top 20, Franziska Gritsch überzeugte mit Rang sechs. "Das war so wichtig für mich. Zuletzt war ich gehemmt, habe an jeder Kleinigkeit gezweifelt. Diesmal hab ich mir gedacht: ,Erinner’ dich an deine Kindheit. Fahr einfach Ski mit Spaß’. Das ist zum Glück gelungen", sagte die Tirolerin.

Schwarz mit Rückenproblemen

Die Technik-Herren sind am Wochenende in Kranjska Gora, wo die eine oder andere Kugel-(Vor-) Entscheidung fallen könnte, zu Gast. Heute (9.30 und 12.30 Uhr, ORF 1) greift der Franzose Alexis Pinturault nach kleinem Kristall im Riesentorlauf, am Sonntag (9.30 und 12.30 Uhr, ORF 1) kann Marco Schwarz im Slalom alles klar machen. Allerdings war die Vorbereitung des 25-jährigen Kärntners nicht optimal, Rückenschmerzen machen ihm zu schaffen.

"Beim Training am Weißensee ist es mir ein bisschen ins Kreuz eingeschossen. Natürlich war die Therapie sehr intensiv, es sollte für die Rennen passen", erläuterte Schwarz, der im Slalom-Weltcup zwei Rennen vor Schluss 146 Punkte vor Sebastian Foss-Solevaag (Nor) und 184 vor Ramon Zenhäusern (Sui) führt. "Die beiden muss man auf der Rechnung haben. Meine Devise ist volle Attacke. Angriff ist die beste Verteidigung", glaubt der Weltmeister.

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