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Ski Alpin

Eine Kugel für den "Kugelblitz"?

Von Christoph Zöpfl  13. Februar 2020 00:04 Uhr

Beat Feuz ist heute in Saalbach der Gejagte – wieder einmal.

Beat Feuz hat heute in Saalbach (12.45 Uhr) den ersten "Matchball" im Abfahrts-Weltcup.

Man nennt ihn im Weltcup-Zirkus liebevoll "Kugelblitz", und auch in dieser Saison donnert er auf den Abfahrtspisten sehr erfolgreich hinunter: Beat Feuz, Schweizer mit Lebensmittelpunkt in Aldrans bei Innsbruck, könnte heute (12.45 Uhr, Liveticker auf nachrichten.at) in Saalbach vorzeitig die kleine Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup abholen und sich damit ein schönes Geschenk zum 33. Geburtstag machen, den er am Dienstag (schaumgebremst) gefeiert hat. Vor allem Österreichs Speed-Asse haben etwas dagegen, dass sich der "Kugelblitz" heute in der drittletzten Abfahrt der Saison – zum dritten Mal in Folge – die Kugel gibt.

"Er hat eine Wahnsinnssaison geliefert, aber auf alle Fälle wollen wir ihn nicht morgen schon mit der Kugel herumspazieren sehen", meinte Vincent Kriechmayr nach dem gestrigen Training, in dem das Wetter den Zufallsgenerator spielte (die schnellsten Zeiten fuhren aufgrund der besser werdenden Verhältnisse nur Läufer mit höheren Startnummern).

Der Mühlviertler gehört im Abfahrtsweltcup zur "Jagdgesellschaft", die Feuz im Nacken sitzt. Der Schweizer hat mit zwei Saisonsiegen und weiteren Top-Plätzen 520 Punkte gesammelt, dahinter liegen Aleksander Aamodt Kilde (Nor/307), Thomas Dreßen (D/306), Kriechmayr (304) und Matthias Mayer (300) in Lauerstellung.

Der Kärntner hat beim bis dato letzten Weltcup-Stopp am Zwölferkogel Abfahrt und Super-G gewonnen und sollte auch heute wieder ein heißer Tipp sein.

Fünf Kilo zugelegt

Nach einer krankheitsbedingten Pause ist Mayer mit fünf Kilo Gewichtszunahme wieder körperlich in Form. Die Favoritenrolle will er sich aber nicht in die Skischuhe schieben lassen. "Der Favoritenkreis ist sehr groß", sagt der 29-Jährige. Vielleicht ein gutes Omen für Österreichs Hoffnungen: In diesem Winter haben bisher viele Asse ihren Heimvorteil nützen können. Der inzwischen verletzte Dominik Paris gewann in Bormio, Feuz jubelte in Wengen, Mayer in Kitzbühel und zuletzt Dreßen in Garmisch. In Saalbach wäre also wieder ein Österreicher dran. Das hätte auch erwünschte Nebenwirkungen im Kampf um den Nationencup, in dem die Schweiz Langzeit-Sieger Österreich derzeit um fast 500 Punkte abgehängt hat.

Training: 1. Weber (Sui) 1:26,43 Min.; 2. Walder (Ö) +0,39 Sek.; 3. Krenn (Ö) 0,43; 4. Crawford (Can) 0,52; 5. Kröll (Ö) 0,60; 10. Odermatt (Sui) 0,96; 17. Feuz (Sui) 1,35; 21. ex aequo Kilde (Nor) und Dreßen (D) je 1,60; 31. Danklmaier 1,84; 33. Kriechmayr 1,86; 37. Mayer 2,04 (alle Ö)

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Christoph Zöpfl

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