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Ski Alpin

Ein Abonnement für den Blech-Salat

18. Februar 2019

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Bild 1/12 Bildergalerie: Die besten Bilder vom WM-Slalom der Damen

ÅRE. Drei vierte Ränge: Österreichs Damen waren in Åre nicht vom Glück verfolgt.

Diesmal waren es zwar nicht nur vier Hundertstel wie bei Ramona Siebenhofer (in der Kombination) und Stephanie Venier (in der Abfahrt), trotzdem bekamen Österreichs in Åre nicht vom Glück verfolgten Ski-Damen am Samstag zum dritten Mal einen "Blech-Salat" aufgetischt. Katharina Liensberger, immerhin im Team Event versilbert, fehlten als Slalom-Vierter vier Zehntel auf Bronze.

Das ist ziemlich bitter, weil bei einer WM eben nur Medaillen zählen und starke Mannschaftsleistungen wie in Abfahrt und Slalom (jeweils vier in den Top Neun) nicht honoriert werden. Das, was hängen bleibt, ist die Tatsache, dass die ÖSV-Ladies Åre ohne Individual-Edelmetall verlassen. So einen "Salto nullo" hatte es zuletzt vor 37 Jahren bei der Heim-WM 1982 in Schladming gegeben.

Bei Liensberger hält sich die Slalom-Enttäuschung in Grenzen: "Ich wusste, dass es nicht reichen würde. Dafür waren zu viele Hackler dabei. Und dann bist du halt nicht bei den absolut Schnellsten dabei", analysierte die Vorarlbergerin, die mit ihren erst 21 Jahren eine vielversprechende Zukunft vor sich hat: "Ich weiß, dass die Richtung stimmt. Ein paar Chancen habe ich ja hoffentlich noch."

Wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft, geraten auch personelle Probleme in Vergessenheit. Österreichs Damen-Team wurde vor und in dieser Saison von einer fast schon unheimlichen Verletzungsmisere (acht Ausfälle) heimgesucht. Medaillen-Aspirantinnen wie Anna Veith, Cornelia Hütter, Stephanie Brunner oder Katharina Gallhuber verpassten den WM-Zug.

"Großereignisse gehorchen eigenen Gesetzen", sagte ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum, ein gebürtiger Oberösterreicher: "Wir haben oft genug Medaillen gemacht, als man überhaupt nichts erwarten konnte. Zum Beispiel bei den Olympischen Spielen in Vancouver (2010, Anm.) und bei der WM 2017 in St. Moritz." Es brauche "Können, Glück und auch die Fähigkeit, am Tag X da zu sein".

Letzteres gelang in den Speed-Disziplinen in Åre nicht. "Da haben unsere Damen auch Fehler gemacht, sie haben es nicht umsetzen können", sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. (alex)

 
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