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Ski Alpin

Das ist die Flitzerin vom Schladming-Slalom

Von nachrichten.at   29. Januar 2020 06:29 Uhr

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Bild 1/7 Bildergalerie: Aufregung um Flitzerin bei Nachtslalom in Schladming

SCHLADMING. Eine Flitzerin löste beim Nightrace in Schladming die Zeitnehmung aus, bevor Alex Vinatzer die Ziellinie überquert hatte. Dafür musste sie 500 Euro Verwaltungsstrafe bezahlen.

"Ruhe in Frieden, Kobe Bryant", stand auf dem Transparent, das die Frau dabei hochhielt, um der kürzlich bei einem Helikopter-Absturz tödlich verunglückten NBA-Ikone zu gedenken. Vor 40.000 Zuschauern lief sie ausgerechnet in dem Moment über die Ziellinie, als der Südtiroler Alex Vinatzer die letzten Meter seines Laufes bestritt. Sie löste dabei sogar kurz vor dem Italiener die Zeit aus. Dies war nicht der erste Auftritt der Flitzerin.

Der Zwischenfall im Video:

Die Dame heißt Kinsey Wolanski und ist mittlerweile ein Instagram-Star, der schon im vergangenen Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Tottenham in ihrem schwarzen Badeanzug über das Feld sprintete. Bei der letztjährigen Copa America in Brasilien soll die 23-Jährige sogar festgenommen worden sein, da sie erneut geplant haben soll, auf den Rasen zu stürmen.

Kurz vor dem Rennen postete Wolanski noch auf ein Bild auf Instagram: 

Bisher ist unbekannt, wie Wolanski es an den Sicherheitsleuten vorbei geschafft hat. Die Zeit, die sie fälschlicherweise auslöste und Vinatzer kurzzeitig in dem Glauben ließ, er sei auf Platz eins gefahren, wurde wenig später revidiert. Den Vorfall nahm der Südtiroler nachher mit Humor. "Ich finde es zum Lachen, dass solche Sachen auch im Skisport passieren", sagte Vinatzer. "Schade, dass sie nicht die gute Zeit genommen haben."

Bei der Zieldurchfahrt habe er sich über die vermeintliche Führung im zweiten Durchgang gefreut, erzählte der 20-Jährige nach dem Rennen, das er auf dem sechsten Platz beendete. "Ich habe es nicht einmal gemerkt, dass sie durchs Ziel gegangen ist, die hübsche Blonde. Das habe ich dann nachher erst auf der Leinwand gesehen, als ich auf einmal hinten war."

Nach dem Rennen gab es für die beiden sogar noch ein Wiedersehen. Vinatzer ließ sich dabei gemeinsam mit Wolanski ablichten. 

500 Euro Verwaltungsstrafe

Wolanski musste laut "Kleine Zeitung" 500 Euro Verwaltungsstrafe bezahlen. Der ÖSV werde von einer möglichen privatrechtlichen Anzeige absehen, hieß es am Mittwoch. Auch ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel habe es mit Humor genommen, so Bliem.

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