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Ski Alpin

Daniel Hemetsbergers Wiedersehen mit der "Bestie"

27. Dezember 2021 00:04 Uhr

Wiedersehen mit der "Bestie"
Daniel Hemetsberger

BORMIO. Der Nußdorfer Daniel Hemetsberger ist nicht der einzige Skiprofi, den die "Bestie" – das ist der wenig einladende Spitzname der Pista Stelvio in Bormio – in ihren Klauen hatte.

Der 30-jährige Athlet vom SV Unterach wurde im Super-G im Dezember 2018 brutal abgeworfen und zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes, des Innenbandes und des Meniskus im linken Knie zu. Es war der vierte und hoffentlich letzte Kreuzbandriss in der Karriere des "Stehaufmännchens" aus dem Salzkammergut.

Hemetsberger wäre nicht Hemetsberger, würde er solche Zwischenfälle nicht ausblenden können. Waghalsig stürzt sich der Routinier von einem Abenteuer ins nächste. Zwei Jahre nach dem Unfall zeigte er der Stelvio die Zähne und holte als Abfahrts-22. Weltcuppunkte. Und auch heuer begibt sich der Oberösterreicher in den Angriffsmodus, wobei das gestrige erste Training für die morgige Abfahrt (11.30 Uhr, ORF 1) aus rot-weiß-roter Perspektive ziemlich schaumgebremst war.

Hemetsberger landete auf dem 57. Rang – 3,73 Sekunden hinter Bestzeithalter Matteo Marsaglia (Ita). Doppel-Weltmeister Vincent Kriechmayr wurde 48., sein Head-Markenkollege Matthias Mayer als bester Österreicher 14.

Der Gramastettner Kriechmayr hat an Bormio, wo nach der Abfahrt Super-Gs am Mittwoch und Donnerstag geplant sind, gute Erinnerungen: Der 30-Jährige fuhr im Dezember 2020 zwei zweite Plätze heraus. Er würde der "Bestie" gerne einmal einen Einser abringen.

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