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Wengen steht unter keinem guten Stern

WENGEN. Ski alpin: Die Lauberhorn-Rennen begannen nach Windböen mit 200 km/h mit einer Trainingsabsage.

Wengen steht unter keinem guten Stern

Turbulenzen in Wengen Bild: gepa

Eishockeyspielen als Alternativprogramm zum Abfahrtstraining ist für einen Kärntner keine Qual, allerdings würde Matthias Mayer einen Monat vor der Olympiaabfahrt in Südkorea doch lieber auf den langen Latten stehen. "Ein bisserl eine Vorbereitung würde nicht schaden, aber es kommt eh so, wie es kommt und wir müssen das Beste draus machen", sagte der Skirennläufer, nachdem ein Föhnsturm in der Nacht auf gestern massive Schäden rund um die Lauberhornrennen in Wengen angerichtet hatte. Auch die Pisten-Infrastruktur wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die Weltcup-Bewerbe am Freitag (Kombination), Samstag (Abfahrt) und Sonntag (Slalom) sollen aber nicht gefährdet sein. "Die größte Hilfe für uns ist, wenn möglichst viele Zuschauer die Rennen besuchen", betonte Urs Näpflin, der Präsident des Organisationskomitees: "Einmal mehr sind die Natur und das Wetter der Chef hier am Lauberhorn. Wind mit Böen von 200 Stundenkilometern hat die Vorbereitungsarbeiten massivst beeinträchtigt." Entlang der ganzen Piste wurden zahlreiche Sicherheitszäune (B-Netze) und Airfences verblasen sowie Container verschoben.

Nach Mitternacht flaute der starke Wind ab, danach fiel oben Schnee, im unteren Streckenabschnitt weichte Regen die Piste weiter auf. Letztere wird nun neu präpariert und soll bis zum heutigen Training bereit sein. "Von sportlicher Seite können wir grünes Licht geben", sagte Näpflin, der auf die Hilfe von Armee, Zivilschutz und Freiwilligen zählen kann.

Mayer weiß, dass in Wengen nicht alles ganz leicht von der Hand geht: "Vergangenes Jahr sind wir ohne Rennen abgereist, das war schade, aber heuer wird es schon gehen", gab sich der Abfahrts-Olympiasieger von 2014 zuversichtlich. "Es ist jetzt Kälte in der Nacht angesagt. Wenn es gefriert und die Feuchtigkeit rauszieht, dann ist es schon hart, dann denke ich, wird es schon schnell werden. So wie es eigentlich jedes Jahr passt, dass wir wieder mit 150 km/h über den Haneggschuss runterschießen können."

In Wengen wartet Mayer seit 2015 auf einen Abfahrtseinsatz, 2016 hatte er wegen Brustwirbelbrüchen gefehlt, 2017 fiel der Klassiker wegen anhaltenden Schneefalls aus. Von 2012 bis 2015 war der Kärntner auf die Ränge 42, 28, sechs und 22 gekommen.

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Artikel 10. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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