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Eishockey

Salzburg steht mit dem Rücken zur Wand

Von Alexander Zambarloukos  01. April 2021 00:04 Uhr

Salzburg steht mit dem Rücken zur Wand
Enttäuschte "Rote Bullen"

SALZBURG. Die "Roten Bullen" liegen nach einem Selbstfaller gegen den KAC 0:2 zurück

Die Situation ist nicht neu für Red Bull Salzburg: Die Mozartstädter stehen in den Play-offs 2020/21 der ICE Hockey League wieder einmal mit dem Rücken zur Wand. Wie schon zuvor gegen Dornbirn liegt das Ensemble um Star-Goalie Jean-Philippe Lamoureux im Semifinale gegen Rekordmeister KAC in der Best-of-7-Serie 0:2 in Rückstand. Die jüngste 2:3-Niederlage nach Verlängerung war allerdings hausgemacht und erhöht den Druck im dritten Duell, das PULS 24 heute (19.30 Uhr) live aus Klagenfurt überträgt.

Die "Roten Bullen" müssen zum zweiten Mal in Folge ihren gesperrten Kapitän Thomas Raffl vorgeben. Das erschwert die Aufholjagd, für die es jetzt auch eine starke Psyche braucht. Der Stachel der Heimpleite vom Dienstag steckt sehr tief. "Wir sind in der entscheidenden Phase von unseren Prinzipien abgerückt, aber es ist noch nichts entschieden", zeigt sich Coach Matt McIlvane kämpferisch.

Die Art und Weise, wie sein Team den sicher geglaubten Sieg weggeworfen hatte, verlangte in der Kabine nach klaren Worten. Die sind auch gefallen. Salzburg hatte in der 57. Minute durch Dominique Heinrich das 2:1 erzielt, der KAC fing sich 52 Sekunden später eine Zweiminutenstrafe ein und schien damit endgültig auf verlorenem Posten. Doch den Mozartstädtern fehlte es an Disziplin, John Hughes (58.) und Ex-Black-Wings-Stürmer Rick Schofield (59.) landeten in der Kühlbox. Die Kärntner fanden sich plötzlich im Powerplay wieder und kamen 38 Sekunden vor der Sirene durch Rok Ticar zum 2:2 (60.) und in die Overtime. Auch da schien Salzburg mit einem Mann mehr alle Trümpfe in der Hand zu halten, aber der KAC machte in Unterzahl alles klar. Clemens Unterweger traf nach exakt 64:22 Minuten zum 3:2.

"Wir geben einfach nie auf – egal, was passiert. Das zeichnet uns aus", jubelte der Siegtorschütze. Nachsatz: "Wir müssen so weitermachen." Das ist auch die Devise der Vienna Capitals, die mit einem 2:1 gegen Südtirol auf 1:1 stellten. Heute (19.15 Uhr, Sky) steigt Spiel drei in Bozen.

Artikel von

Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos
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