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Eishockey

Österreich unterliegt Polen mit 0:1

Von nachrichten.at   27. April 2016

Die offensive brachte die Scheibe nicht im Tor der Polen unter.

KATOWICE. Österreich unterlag bei der Eishockey-B-WM am Mittwochabend Gastgeber Polen knapp mit 0:1.

Bereits vor dem Anpfiff am Mittwochabend war klar: Das Spiel wird für Österreich ein Kampf gegen die physisch spielenden Polen und deren lautstarkes Publikum. Fünf Minuten vor dem Spielbeginn empfingen drei Mars-Männchen (die offiziellen Maskottchen dieser B-WM) die Teams an der Eisfläche.

Erstmals stand auch Lukas Haudum beim Eröffnungsbully am Bullykreis. Der 18-Jährige war für den verletzten Niki Petrik in die erste Linie gerutscht. Nach 26 Sekunden nahmen die Polen die erste Strafe, Österreich vermochte das Überzahlspiel aber zunächst noch nicht in Zählbares umwandeln. In der sechsten Minute scheiterte Herburger am langen Eck knapp. Eine Minute später parierte Starkbaum zweimal gegen einen Angriff der Hausherren. Noch eine Minute später war es wieder der ÖEHV-Goalie, der retten musste. In der elften Spielminute verzog Herburger nur knapp. Nach zwölf Minuten spielte Markus Schlacher die Scheibe im Spielaufbau ideal quer auf zwei gegnerische Angreifer, die Bernhard Starkbaum zum 1:0 überwinden konnten. Grzegorz Pasiut schlussendlich der Torschütze. Brian Lebler saß zu der Zeit auf der Strafbank. Auch danach erspielten sich die Gastgeber noch die eine oder andere gute Möglichkeit, die aber ungenützt blieb.

Bernhard Starkbaum hielt Österreich mit starken Saves im Spiel.

Zehn Sekunden waren im Mitteldrittel gespielt, als Polen wieder in Unterzahl geriet. Andreas Kristler vergab im Powerplay eine gute Möglichkeit. Die Österreicher überstanden danach eine Unterzahlsituation. Weitere Undiszipliniertheiten hielten die Österreicher aber auch in weiterer Folge von einer Aufholjagd ab. Kristler (27.) und Lebler (31.) mussten jeweils für zwei Minuten auf die Strafbank. In der 32. Minute rettete der Außenpfosten für den bereits geschlagenen Bernhard Starkbaum. Zwei Minuten später verpasste ein Pole einen Pass am langen Eck stehend. Auch die Minuten danach brachten für Österreich wenig Erbauliches, die Mannschaft zeigte sich arg verunsichert, das beste zu diesem Zeitpunkt war der Spielstand. Nach etwas mehr als 35 Minuten nahm Teamchef Ratushny ein Time-Out. In der 39. Minute kamen die Österreicher durch Lebler zu einer Schusschance - Odrobny hielt aber seinen Kasten sauber.

Konstantin Komarek musste verletzt in die Kabine.

Polen spielte ein einfaches, körperliches und gefälliges Hockey, Österreich wirkte mit der Situation etwas überfordert. In der 51. Minute musste Konstantin Komarek nach einem Check in die Kabine. Wenige Sekunden später scheiterte Lebler mit einer Doppelchance an Odrobny. Auch ein Schuss von Lukas Haudum wurde zur Beute des polnischen Goalies. Nach 45 Minuten kamen die Polen zur ersten gefährlichen Möglichkeit im Schlussdrittel. Starkbaum hielt aber glänzend.

Österreich hatte in zwei Überzahlspielen einige gute Schusschancen, brachte die Scheibe aber ein ums andere Mal nicht im Tor unter. Daran sollten auch die Schlussminuten nichts ändern. 1:10 Minuten vor dem Ende nahm Ratushny Starkbaum vom Eis. Aber auch diese Maßnahme sollte scheitern. Das Team Austria blieb erstmals in diesem Turnier ohne Torerfolg.

Teamkapitän Lebler vermochte die Scheibe nicht im Tor der Gastgeber unter zu bringen, obwohl er zahlreiche Schüsse abgegeben hat.
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