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Black Wings

Mutmacher für stressige Feiertage

Von Alexander Zambarloukos  23. Dezember 2021 00:04 Uhr

Marco Brucker (li.)

VILLACH. Die Black Wings gewannen ohne Marco Brucker, der derzeit kein Leiberl hat.

Ein Fünkchen Hoffnung auf die Play-offs der ICE Hockey League flackert, die Steinbach Black Wings Linz gaben nach sieben Niederlagen en suite mit dem 4:3-Erfolg in Villach ein Lebenszeichen, das sich aber in der Tabelle nicht wirklich niederschlägt. Der EHC ist immer noch Letzter, die vor den Oberösterreichern klassierten Teams Pustertal (3:2 in Bozen) und Dornbirn (5:1 in Innsbruck) gewannen nämlich ebenfalls. Der Orientierungspunkt ist aber höher angesiedelt, den zehnten Platz, der gerade noch zur Teilnahme an der K.-o.-Phase berechtigt, haben derzeit die "Adler" aus Znojmo inne.

Die Südmährer liegen nicht nur 13 Punkte vor den Black Wings, sie haben auch zwei Spiele weniger ausgetragen. Es braucht eine fulminante Aufholjagd, für die sich die stressigen Weihnachtsfeiertage anbieten würden. Beginnend mit dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Graz haben die Linzer bis 6. Jänner fünf Matches zu bestreiten.

Umicevic landet in Schweden

Mit einer Portion Selbstvertrauen im Bauch lässt es sich energiegeladen in den Marathon starten. "Wir haben in Villach gut gespielt und uns aufgebäumt nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen", betonte Black-Wings-Coach Raimo Summanen (59), der ein Sonderlob für den oft kritisierten kanadischen Einser-Goalie Jared Coreau (30) parat hatte.

Ein anderer Linzer Spieler steht beim finnischen Cheftrainer gerade nicht besonders hoch im Kurs. Stürmer Marco Brucker (30) hat seit der 1:5-Heimniederlage gegen Bozen vor sechs Tagen kein Leiberl bei Summanen. Mit einer mutmaßlichen Verletzung ist die Nichtnominierung in den jüngsten beiden Matches nicht zu begründen. "Ich bin fit, habe keine Wehwehchen. Ich bin einfach aktuell nicht im Kader, Erklärungen dafür hab ich aber auch nicht wirklich bekommen", sagte Brucker auf OÖN-Nachfrage.

Dragan Umicevic, der ausgemusterte Topscorer der vergangenen Saison, bricht seine Zelte in Linz ab. Der 37-Jährige kehrt zum schwedischen Zweitliga-Vorletzten Södertälje SK, für den er schon als Jugendlicher gespielt hat, zurück.

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos

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