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Black Wings

Erfolgreicher Saisonstart: Black Wings feierten 2:1-Sieg gegen VSV

Von Alexander Zambarloukos  16. September 2022 21:43 Uhr

Black Wings gewannen Saisonauftakt gegen Villach 2:1

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LINZ. Nach fünf verlorenen Testspielen in Folge hätte sich Philipp Lukas keinen besseren Eishockey-Ligastart vorstellen können: Der neue Black-Wings-Trainer feierte bei seiner Oberhaus-Premiere einen Einstand nach Maß, sein Team schlug den Villacher SV am Freitagabend mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1).

Die Black Wings zeigten gegen den hochgehandelten Semifinalist der abgelaufenen Saison jene Tugenden, die der 42-jährige Wiener erwartet: bedingungslosen Einsatz, unbändigen Siegeswillen, pure Leidenschaft, Spielwitz – und natürlich Disziplin.

Die Linzer kassierten ihre ersten beiden von insgesamt nur vier Strafminuten erst zu Beginn des dritten Drittels (43.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Oberösterreicher nicht unverdient 2:0. Das lag auch an Brian Lebler. Wer sonst als der Torjäger vom Dienst hätte das 1:0 erzielen sollen? Der 34-jährige Kapitän versenkte den Puck nach nur 37 Sekunden – da hatten noch gar nicht alle der rund 2500 Fans in der Linz-AG-Eisarena ihre Plätze gefunden – zum umjubelten 1:0. Es war Leblers bereits 325. Treffer im 576. Liga-Auftritt.

Beim Eröffnungsmatch der abgelaufenen Spielzeit (17. September 2021) hatten die damals 2170 Black-Wings-Anhänger übrigens vergeblich auf ein Goal gewartet. Der spätere Champion Salzburg triumphierte 4:0. Diesmal sollte der Villacher SV mit dem ehemaligen Linzer Meistermacher Rob Daum ohne Punkte abziehen.

„Wir wollen diese Energie, die in uns steckt, auf die Ränge übertragen“, sagte Verteidiger Martin Schumnig, dem als KAC-Urgestein Siege über den VSV besonders gut schmecken. „Da ist die Motivation besonders hoch“, ergänzte der 33-Jährige. Andreas Kristler, der in der 33. Minute nach idealem Querpass von Logan Roe das 2:0 erzielte, hatte selbst eine „blaue“ Vergangenheit. Von 2006 bis 2011 war er im Villacher Trikot auf das Eis gelaufen. „Ich fühle mich richtig wohl in Linz“, sagt der 32-jährige Kärntner, um den es gestern eine Schrecksekunde gegeben hatte. Nach einem Check und dem Griff an die Schulter (13.) verschwand Kristler in der Kabine, um sich nach kurzer Behandlungspause eindrucksvoll zurückzumelden (15.).

„So was hat man lange nicht gesehen“

Die Auszeichnung „Man of the Match“ ging trotzdem an einen anderen – Goalie Rasmus Tirronen, der in der finalen Druckphase des VSV der Fels in der Brandung war. Der Finne parierte 28 der 29 Schüsse, nur gegen Elias Wallenta war er machtlos (45.). Mit der Schlusssirene brandete Riesenjubel auf. „Oh ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen“, skandierten die Fans. Vielleicht werden sie am Sonntag (17.30 Uhr) wieder feiern, dann kommen die Graz 99ers nach Linz.

Schon heute (19.15 Uhr) haben die Steel Wings ihre Heimpremiere in der Alps Hockey League – und zwar gegen die Sterzing Broncos

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos

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