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Black Wings

Die Black Wings trennten sich von Trainer Ceman

Von Alexander Zambarloukos  01. November 2021 21:26 Uhr

Dan Ceman ist nicht mehr Cheftrainer der Steinbach Black Wings Linz.

Das Schlusslicht der ICE Hockey League zog nach fünf Niederlagen in Folge die Reißleine

Nach 311 Tagen ist die Amtszeit von Dan Ceman als Linz-Trainer vorbei.

Die Steinbach Black Wings zogen die Konsequenzen aus der anhaltenden Talfahrt in der ICE Hockey League. Der EHC hatte am Sonntag mit dem 2:5 in Innsbruck die fünfte Niederlage en suite kassiert. Der 48-jährige Kanadier, dessen Vertrag noch bis Saisonende läuft, wurde heute Abend mit sofortiger Wirkung freigestellt. 

Interimistisch übernehmen seine beiden bisherigen Assistenten Mark Szücs und Jürgen Penker. Gespräche mit einem möglichen Nachfolger Cemans sind in einem fortgeschrittenem Stadium, vor der zehntätigen Länderspielpause bestreiten die Black Wings zwei Heimpartien: am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Vienna Capitals und am Samstag (17.30 Uhr) gegen den Vorletzten HC Pustertal.

Ceman, der als echter Sir in der Szene gilt, versuchte nach der Pleite in Innsbruck alles, um eine Wende einzuläuten. Er schloss sich mit der Mannschaft länger als eine halbe Stunde in der Kabine ein und ließ alle Spieler Klartext reden.

 „Ich kenne die Gesetzmäßigkeiten dieses Geschäfts. Wir haben nicht den Erfolg, den wir uns alle erhofft haben. Ich kann nur meine Arbeit machen, Entscheidungen müssen andere treffen“, hatte Ceman am Sonntag gesagt. Heute zogen die Oberösterreicher die Reißleine. 

Stürmer Rafael Rotter nach der 2:5-Niederlage in Innsbruck

Black-Wings-Stürmer Rafael Rotter nach der 2:5-Niederlage der Linzer in Innsbruck im Interview

„Dieser Schritt war unausweichlich“

„Wir möchten uns bei Dan Ceman für seinen Einsatz und sein Engagement bedanken. Leider sind zuletzt die gewünschten Ergebnisse ausgeblieben, sodass dieser Schritt unausweichlich war. Mit diesem Impuls hoffen wir nun schnellstmöglich den Turnaround zu schaffen und wieder auf die Siegerstraße zurückzufinden“, begründete Black-Wings-Manager Gregor Baumgartner den Schritt.

Die Black Wings stehen nach 15 Saisonmatches mit nur drei Siegen und elf Punkten am Tabellenende. Der Rückstand auf Platz sechs, gleichbedeutend mit der direkten Play-off-Qualifikation, beträgt bereits zwölf Zähler. Das ist zu viel „Holz“, um Ceman weiterhin das Vertrauen auszusprechen.

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos
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