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Black Wings

Black Wings trennen sich von Manager Perthaler

Von Alexander Zambarloukos  31. März 2020 19:52 Uhr

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Christian Perthaler ist nicht mehr Manager des EHC LIWEST Black Wings Linz.

Das Kündigungsschreiben flatterte in den Postkasten, das Dienstverhältnis endet mit 31. Juli.

Die Krise bei den Black Wings hat ein neues Level erreicht: Wie die OÖNachrichten erfuhren, trennt sich Oberösterreichs Eishockey-Topklub von Manager Christian Perthaler. Das Kündigungsschreiben flatterte in den Postkasten, das unbefristete Dienstverhältnis endet - unter Berücksichtigung der aktuellen Phase der Kurzarbeit - am 31. Juli. Perthalers klubinterner Mail-Account wurde geschlossen.

Perthaler hatte sich 2001 - damals vom KAC kommend - als Topstürmer und Torjäger angeschlossen, später war er Meister (2002/03) und Kapitän jener Mannschaft. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere übersiedelte der heute 51-jährige Tiroler ins Management und war bis zum abrupten Ende dieser Saison (Stichwort Corona-Pandemie) auch Sportchef. Höhepunkt seiner Ära abseits des Eises war der Titel in der Erste Bank Eishockeyliga 2011/12.

Die Anwälte sind aktiv

In den vergangenen drei Jahren wurden die Meinungsverschiedenheiten zwischen Freunschlag und Perthaler massiver, zum endgültigen Bruch kam es in einer turbulenten Vorstandssitzung vor mehr als zwei Wochen. Damals lehnte Freunschlag den Vorschlag der drei Vizepräsidenten Karl Egger, Peter Zauner und Peter Matausch ab, Perthaler in vollem Umfang - also als Sponsorenbetreuer und Sportchef - im Amt zu belassen, ab. Als Obmann und Kassier hatte Freunschlag laut Statuten das Recht, dieses Trio zu überstimmen.

Nach positivem Coronatest in Quarantäne

Wie es mit den Black Wings weitergeht - ob mit oder ohne Freunschlag -, steht derzeit in den Sternen. Aktuell sind die Anwälte aus den rivalisierenden Lagern (hier Freunschlag, dort die „Vizes“) am Wort.

Perthaler ist kürzlich positiv auf das Coronavirus getestet worden, er befindet sich in seinem Wohnsitz in Wilhering in Quarantäne. „Es hat mich nicht so schlimm erwischt, es geht mir schon wieder besser“, sagte er auf OÖN-Nachfrage.

Black-Wings-Präsident Peter Freunschlag war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

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