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Black Wings

Black Wings gaben binnen 92 Sekunden Sieg aus der Hand

24. Oktober 2021 20:55 Uhr

Unfassbarer Selbstfaller
Am Ende jubelte der VSV.

LINZ. Die Black Wings fuhren am Sonntag eine besonders bittere Niederlage gegen den Villacher SV ein.

Unglaublich, aber wahr! Bis 38,8 Sekunden vor der vermeintlichen Schlusssirene führten die Steinbach Black Wings gegen den Villacher SV nach Toren von Chris Rumble (1.), Stefan Gaffal (18.) und Emilio Romig (33.) verdient 3:1, um am Ende doch mit nur einem Pünktchen und einer 3:4-Niederlage nach Verlängerung dazustehen. Insgesamt 92 rabenschwarze Sekunden besiegelten das Eishockey-Schicksal.

Video: Das schnellste Liga-Tor fiel bereits nach sieben Sekunden Spielzeit:

Der ehemalige Linzer Meistertrainer in Diensten der Kärntner, Rob Daum, hatte im Finish der regulären Spielzeit alles auf eine Karte gesetzt, den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und den Lohn geerntet. John Hughes verkürzte auf 2:3, Ex-Black-Wings-Stürmer Joel Broda gelang 7,9 Sekunden vor dem drohenden K. o. mit seinem zweiten Treffer das 3:3, Linz-Verteidiger Blaz Gregorc hatte den Puck mit dem Unterschenkel unhaltbar ins eigene Netz befördert.

Und auch in der Overtime sprang die Scheibe für den VSV, Scott Kosmachuk brauchte 53 Sekunden, um den EHC in Schockstarre zu versetzen. "Es ist frustrierend. Meine Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt", sagte Linz-Coach Dan Ceman.

Am Dienstag (17.30 Uhr) bekommt es der EHC – wieder mit Heimvorteil – mit den im Umbruch befindlichen Vienna Capitals zu tun. Es ist zweifelsfrei ein spezielles Match für die ehemaligen Wien-Stürmer Rafael Rotter und Romig. "Das Ziel muss sein, mehr als der Gegner zu investieren und von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentriert zu sein", betonte der 29-Jährige.

Die zweitklassigen Steel Wings hätten den 537 Fans anlässlich ihres Oktoberfests gerne den vierten AHL-Heimsieg in Folge geschenkt. Doch das adrette "Lederhosen-Outfit" brachte kein Glück, beim 2:6 gegen Bregenzerwald half auch die Blitzführung – Isak Ekelund traf nach 37 Sekunden – nicht. "Es war nicht genug", sagte Coach Philipp Lukas. (alex)

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