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Kirchschläger gegen Linz - "Bin nicht der Typ für Trash Talk"

GRAZ. Die OÖN baten den gebürtigen Linzer Erik Kirchschläger, der seit dieser Saison in Diensten der Graz 99ers steht, zum Interview vor dem ersten Aufeinandertreffen mit dem Ex-Klub.

Erik Kirchschläger  Bild: GEPA pictures/ Mario Buehner

OÖN: Erik, wie geht es Ihnen?

Erik Kirchschläger: Danke, es geht mir echt gut.

Das klingt überrascht. Ist Graz so, wie Sie es sich hier vorgestellt haben?

Absolut, ja. Und ich habe mich sehr gut eingelebt. Mittlerweile finde ich sogar ohne Navi in meine Wohnung. Nein, Spaß beiseite, das funktioniert schon länger (lacht).

Wohnen Sie in der Innenstadt?

Nein, ich wohne etwas außerhalb im Stadtteil Maria Trost. Eine echt nette Gegend da. Es sind zwar 20 Minuten bis zur Halle, aber nur zehn Minuten bis ins Zentrum. Mir gefällt es hier echt gut.

Und dazu kommen sehr ansprechende Leistungen Ihres neuen Teams in den ersten Runden dieser Saison. Wie kommt das?

Ja, es läuft wirklich relativ gut. Wir spielen unser Spiel und der Output ist ziemlich gut, vor allem offensiv.

Wie sind Sie mit Ihrer Eiszeit zufrieden?

Sehr. Ich habe deutlich mehr Eiszeit als am Ende der letzten Saison und damit bin ich sehr zufrieden.

Sie teilen sich die Eiszeit meist mit Andre Lakos. Nun ist der gebürtige Wiener vielen Eishockeyfans nicht gerade als sympathischer Kerl geläufig. Können Sie dieses Vorurteil entkräften?

Ja, ich verstehe mich gut mit ihm. Wir haben aufgrund des Altersunterschieds nicht die gleichen Gesprächsthemen, aber er ist ein netter Kerl.

Und die anderen Kollegen?

Es gibt keinen, dem ich aus dem Weg gehen würde in der Kabine. Und das ist wichtig. Das bin ich aus Linz so gewohnt und ich habe mich gefreut, dass es auch hier so ist.

Und wie sieht es mit Kevin Moderer und Daniel Oberkofler aus?

Beide sind coole und lustige Typen. Und ich habe mich richtig darauf gefreut, mit den beiden zu spielen. Obi (Daniel Oberkofler, Anm.) hat mich gleich nach Bekanntwerden des Transfers angerufen und mir immer wieder weitergeholfen. Kevin hätte angeboten, mir beim Umzug zu helfen.

Wie wird es, wenn Sie heute auf Ihre Ex-Kollegen aus Linz treffen?

Es wird sehr speziell für mich. Ich freue mich schon seit Sommer auf das Wiedersehen.

Auf welchen Ex-Kollegen freuen Sie sich am meisten?

Ganz klar, auf Stefan Gaffal. Wir haben zusammen gespielt, seit wir vier Jahre alt waren und sind nach wie vor immer regelmäßig in Kontakt. Es wird eine neue Erfahrung für uns.

Wird es Trash-Talk mit den ehemaligen Mitspielern geben?

Ich glaube nicht, dass es so heiß wird. Schon gar nicht bei mir. Ich bin generell nicht der Typ für Trash Talk.

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage bei den Black Wings ein?

Linz ist immer ein Favorit, auch wenn es für sie gerade nicht so läuft. Ich weiß nicht wirklich, woran es genau liegt. Aber mit ihnen wird auch heute zu rechnen sein.

Es werden auch einige Auswärtsfans mit dabei sein. Rechnen Sie damit, dass die Fans klatschen, wenn Ihr Name verlesen wird?

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir egal ist. Aber es wird mich nicht aus der Ruhe bringen.

Würden Sie bei einem Torerfolg gegen den Ex-Klub jubeln?

Ja natürlich. Wir alle spielen Eishockey, um zu gewinnen. Und dazu braucht es eben auch Tore.

Dann wünschen wir dafür alles Gute. Vielen Dank für das Gespräch.

Dankesehr.

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