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"Ein Match gegen Linz ist natürlich speziell"

GRAZ. Eishockey: Wiedersehen der Black Wings mit ihren Ex-Spielern Moderer und Kirchschläger in Graz.

"Ein Match gegen Linz ist natürlich speziell"

Kevin Moderer Bild: GEPA pictures

Bei den Graz 99ers hat sich so etwas wie eine Euphorie ausgebreitet. Die Steirer, bei denen die ehemaligen Black-Wings-Spieler Erik Kirchschläger und Kevin Moderer angeheuert haben, sind die Torfabrik der Erste Bank Eishockeyliga, 33 Volltreffer haben sie zum ersten Verfolger von Spitzenreiter Vienna Capitals gemacht. Heute (19.15 Uhr, OÖN-Liveticker auf nachrichten.at) müssen die noch nicht sattelfesten Black Wings diszipliniert und defensiv gut organisiert sein, um den 99ers in deren "Bunker" ein Haxl zu stellen.

"Wir wissen, dass der Saisonstart nicht besonders war. Team und Trainer arbeiten extrem hart, damit wir uns steigern", betonte Linz-Manager Christian Perthaler, der sich Mittwochabend zu einem "sehr konstruktiven Gespräch" mit Vertretern der Fanclubs getroffen hatte. EHC-Coach Troy Ward hat trotzdem Sorgen: Bracken Kearns und Gerd Kragl sind erkrankt.

Torjubel wäre Programm

Moderer (28) kratzt das herzlich wenig. Seine Grazer haben ihre bisherigen drei Heimspiele gewonnen und wollen in dieser Tonart weitermachen. "Ein Match gegen Linz ist natürlich speziell. Ich glaube, es wird ganz lustig, obwohl drei Punkte auf dem Spiel stehen. Wir alle spielen Eishockey, weil es ein cooler Sport ist. Da gehört es dazu, bei einem Tor zu jubeln – egal ob gegen die Black Wings oder einen anderen Klub", sagt Moderer, der 187 Liga-Partien (von 2015 bis 2017) für die Linzer absolviert hat. Im Sommer kam das Angebot aus Graz, das der Stürmer auch aus familiären Gründen nicht ablehnen konnte.

Schon 2017 war Daniel Oberkofler von Linz in die "Grüne Mark" übersiedelt, heuer wagte auch Erik Kirchschläger den Sprung. Sehr zur Freude von Moderer: "Mir taugt es, dass Kirschi die Eier hatte, Linz zu verlassen." Besagter 22-jähriger Verteidiger, der sich bei den Wings vom "Mini-Knaben" zum Nationalspieler entwickelt hat, bereut den Wechsel nicht: "Ich habe mich in Graz gut eingelebt, finde schon ohne Navi zu meiner Wohnung. Außerdem habe ich deutlich mehr Eiszeit als am Ende der vergangenen Saison", erläuterte Kirchschläger, der sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Team freut: "Linz ist immer ein Favorit, auch wenn es dort gerade nicht so läuft."

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Artikel Markus Prinz und Alexander Zambarloukos 12. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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