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Drei Vorlagen, ein Tor: Piché war der Matchwinner

LINZ. Eishockey: Der Black-Wings-Verteidiger glänzte beim hart erkämpften 4:3-Heimsieg über die Dornbirn Bulldogs.

Drei Vorlagen, ein Tor: Piché war der Matchwinner

Abklatschen mit den Kollegen: Sébastien Piché führte Linz zum Sieg. Bild: APA

"Mit so einer Arbeitsmoral werden wir Schwierigkeiten bekommen, wir müssen uns steigern." Black-Wings-Verteidiger Robert Lukas hatte in der zweiten Drittelpause beim Stand von 3:2 gegen Dornbirn im ServusTV-Interview nicht mit Kritik gespart. Es war nicht alles Gold nach zwei Niederlagen in Folge, der gestrige 4:3-(2:0, 1:2, 1:0)-Sieg beendete aber zumindest die Mini-Ergebniskrise in der Erste Bank Eishockeyliga.

Nicht zuletzt dank Verteidiger Sébastien Piché, der sich mit einem Tor und drei Assists in der Scorerwertung verewigte. Der Kanadier hatte im ersten Drittel im Powerplay die Fäden gezogen und beide Treffer von Rick Schofield (12., 16.) vorbereitet. Doch selbst die 2:0-Führung verlieh den Wings, die neuerlich Dan DaSilva verletzungsbedingt vorgeben hatten müssen, keine Flügel. Im Gegenteil.

Die Vorarlberger schafften vor 4000 Augenzeugen in der Keine-Sorgen-EisArena im zweiten Abschnitt den Ausgleich – 2:2 (34.).

In dieser heiklen Phase ergriff wieder Piché die Initiative, er leitete einen Blitz-Konter über die Bande ein, Brian Lebler bediente Kevin Moderer ideal, der Steirer fackelte nicht lange – 3:2 (36.) nur 160 Sekunden nach dem 2:2. "Natürlich ist es speziell für mich, so oft treffe ich ja nicht", grinste Moderer, der gestern sein 400. EBEL-Match absolvierte. Jubiläum, Tor, Sieg – ein perfekter Abend.

Doch auch auf das 3:2 hatte Dornbirn eine Antwort, Timmens steuerte das 3:3 (52.) bei. Kein Problem für Piché, der in der 55. Minute zum Matchwinner werden sollte. Sein abgefälschter "Hammer" fand den Weg ins Netz. "Es passiert selten, dass man vier Scorerpunkte macht. Wir haben uns ein paar kleine Fehler geleistet, ansonsten war es aber eine gute Leistung", analysierte Piché. Lobende Worte gab es auch von Linz-Coach Troy Ward: "Ich bin glücklich, ich respektiere meine Burschen, sie machen einen feinen Job. Man muss aber Geduld mit uns haben", sagte der Amerikaner, der erstmals in dieser noch jungen Saison Goalie Florian Janny das Vertrauen geschenkt hatte. Der Youngster hielt stark.

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Artikel Alexander Zambarloukos 25. September 2017 - 00:04 Uhr
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