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Hauser verpasste Massenstart-Weltcup, Bö Gesamtsieger bei den Herren

Von nachrichten.at/apa   21. März 2021 18:55 Uhr

reuters
Mit den schwierigen Verhältnissen kam Lisa Hauser nicht zurecht.

ÖSTERSUND. Lisa Hauser hat die Disziplinwertung im Massenstart im letzten Weltcup-Rennen der Saison verpasst. Die Tirolerin musste sich in Östersund bei erneut enorm schwierigen Windverhältnissen nach sieben Strafrunden mit Rang 22 begnügen.

Dunja Zdouc schoss als 23. ebenfalls siebenmal daneben. Die kleine Kristallkugel für den Massenstart-Weltcup holte sich mit dem ersten Weltcupsieg ihrer Karriere noch überraschend die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Hauser schloss ihre bisher stärkste Saison nach zwei Siegen und dem Gewinn der Einzel-Spezialwertung in der Gesamtwertung auf Rang sechs ab. Eine weitere kleine Kristallkugel im Massenstart war ihr nicht vergönnt. 

Als Weltcup-Gesamtsiegerin war bereits zuvor ihre Landsfrau Tiril Eckhoff festgestanden. Hauser war schon in der Verfolgung am Vortag von Rang fünf nach dem Sprint auf Platz 21 zurückgefallen. Im Massenstart schoss Hauser bereits liegend vier Fehler. Nach einem fehlerfreien dritten Anschlag wartete sie beim abschließenden Schießen lange, ließ aber drei Scheiben stehen.

Zdouc war lange Zeit auf Top-Ten-Kurs, verfehlte beim letzten Schießen aber gleich vier Ziele. Im Gesamtweltcup kam die Kärntnerin als zweitbeste Österreicherin auf Position 25. Der abschließende Bewerb über 12,5 km war wegen des starken Windes in Zentralschweden von 13.00 Uhr um zweieinhalb Stunden nach hinten verlegt worden, aber immer noch von unberechenbaren Bedingungen geprägt. Keine der 30 Athletinnen beging weniger als vier Fehler.

Tandrevold kam mit fünf Strafrunden noch vergleichsweise gut durch und triumphierte vor der Weißrussin Dschinara Alimbekawa und der Deutschen Franziska Preuß. Einige große Namen hatten gravierende Probleme. Die Französin Julia Simon etwa, die vor dem letzten Rennen den Massenstart-Weltcup angeführt hatte, ließ 15 von 20 Scheiben stehen und wurde Letzte. 

Entscheidung erst beim letzten Schießen

Johannes Thingnes Bö hat zum dritten Mal in Serie den Biathlon-Gesamtweltcup gewonnen. Der 27-jährige Norweger behielt am Sonntag nach Platz drei im abschließenden Massenstart in Östersund im Duell mit seinem Landsmann Sturla Holm Laegreid die Oberhand.

Bei den Männern fiel die Entscheidung erst beim letzten Schießen der Saison. Bö kam mit einem Fehler durch, sein vier Jahre jüngerer Konkurrent schoss zweimal daneben und musste sich mit Platz acht begnügen. Den Tagessieg, den zweiten seiner Karriere, holte sich der Franzose Simon Desthieux vor dem Russen Eduard Latypow. Die Österreicher Simon Eder und Felix Leitner hatten als 25. und 30. nichts mit der Entscheidung zu tun. Eder landete als bester Österreicher im Gesamtweltcup auf Rang 15. 

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