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Skicross: WM-Platz sechs für "Pechvogel" Katrin Ofner

VOSS-MYRKDALEN. Das ÖSV-Team blieb bei der Skicross-Weltmeisterschaft am Sonntag im norwegischen Voss-Myrkdalen ohne Medaille. Die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht erreichte "Pechvogel" Katrin Ofner, die im kleinen Finale Rang zwei belegte und damit Gesamt-Sechste wurde.

Katrin Ofner

Katrin Ofner Bild: GEPA pictures

Die Hoffnungen der Steirerin auf Edelmetall zerstörte die Schweizerin Katrin Müller, die im Semifinale in der Zielkurve der in Führung liegenden Ofner von hinten auf die Ski fuhr und mit dieser unüberlegten Attacke die Österreicherin zu Sturz brachte.  
       
Damit wurde Ofner, die bis zu diesem Zeitpunkt als Zweite ihres Achtelfinal-Heats und Siegerin ihres Viertelfinal-Laufs eine starke Vorstellung gezeigt hatte, aus ihren Medaillenträumen gerissen. Da war es auch kein Trost, dass Müller für ihre Harakiri-Aktion disqualifiziert wurde und das kleine Finale nicht mehr fahren durfte.       
       
"Das war eine komplett sinnlose Aktion von Katrin Müller. Das war sehr bitter, weil ich bis knapp vor dem Ziel geführt habe und den Sturz nicht verhindern konnte, nachdem sie mir hinten auf die Ski gefahren ist. Dabei war ich super drauf. Ich bin schon eine sehr gute Qualifikation gefahren und habe dann auch im Rennen nach perfekten Starts starke Läufe hingelegt. Ich hätte mir heute das große Finale verdient gehabt", resümierte Ofner.
       
Die Oberösterreicherin Christina Staudinger scheiterte als Dritte ihres Achtelfinal-Heats und landete im Endklassement auf Platz 18. Weltmeisterin wurde die Schweizerin Fanny Smith vor der Kanadierin Marielle Thompson und der Französin Ophelie David.     
       
Andy Matt scheiterte im Viertelfinale und reihte sich als bester der vier gestarteten ÖSV-Herren auf dem 16. Rang ein. Nachdem der Tiroler seinen Erstrundenlauf souverän gewonnen hatte, kam er im Viertelfinale nicht optimal aus dem Startgate und fuhr in weiterer Folge an einem Tor vorbei, nachdem er von Position drei aus noch alles versucht hatte, um an die beiden Führenden heranzukommen. "Wenn du heute hinten nachgefahren bist, hast du aufgrund des Schnees, der von den Vorderleuten aufgewirbelt wurde, überhaupt nichts mehr gesehen. Deshalb bin ich im Viertelfinale in einer Linkskurve auch in ein Loch gefahren und habe das nächste Tor nicht mehr erwischt", erklärte Matt.
       
Für den Steirer Franz Promok (20.) und den Tiroler Thomas Zangerl (21.) war nach der Auftaktrunde Schluss. Der Tiroler Christoph Wahrstötter blieb als 36. an der Qualifikationshürde hängen. Frankreich feierte durch Jean Frederic Chapuis und Bastien Midol einen Doppelsieg. Bronze ging an den routinierten US-Amerikaner John Teller.    

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Artikel nachrichten.at 10. März 2013 - 18:27 Uhr
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