Olympia 2018

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"Neun Millionen Österreicher beruhigt"

Das Team Hirscher (oben mit PR-Mann Stefan Illek und Trainer Mike Pircher), sein getwittertes "Das Ding" -Foto und der Feierabend im "Austria House" Bild: facebook

Mike Pircher verrät den entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Goldmedaille

Der Steirer Mike Pircher ist seit vielen Jahren der Privattrainer von Marcel Hirscher. Am Tag nach Gold und der zugehörigen Feier trafen wir ihn zum Interview.

Von Michael Smejkal, 15. Februar 2018 - 00:04 Uhr

Wie war das Gefühl am Tag danach?

Mike  Picher: Am Morgen ein bisschen Kopfweh, aber dann ganz ok. Mittags habe ich mit Stefan (Illek, Pressemanager) einen Ausflug ans Meer gemacht, um ein bisschen den Kopf freizubekommen. 

Wie war eigentlich die Stimmung im Team die Tage davor? Es ist ja nicht gut gelaufen in der Abfahrt. 

Die Nervosität war schon sehr groß, das darf man nicht leugnen. Die ganzen Abfahrtstrainings ist es ja nicht gut gelaufen, das hat jeder gesehen. Dann hatten wir nur noch einen Tag, aber da wurde das geplante Training abgesagt. Das hätten wir aber benötigt. So habe ich mir einen Ski-doo ausgeborgt, bin auf den Berg gefahren und habe entschieden: Wir trainieren heute.

Das geht bei Olympia so einfach?

Nein, das geht nicht. Ich habe unseren Cheftrainer angerufen und gesagt, dass wir auf der Trainingspiste trainieren werden und man kann sich uns anschließen. Das haben nur Hannes Reichelt und Aksel Lund Svindal gemacht, für die anderen war es offenbar schon zu spät. 

Was hat das Training gebracht?

Wir haben fünf Läufe gemacht und fünf Mal war Marcel der Schnellste aus dem Trio. Das hat uns überrascht. Aber die ersten vier Fahrten waren von der Materialabstimmung doch nicht dort, wo wir sein wollten. Wir haben noch dieses eine Detail gesucht. In Lauf fünf haben wir dann die Abstimmung gefunden. Man kann sagen: Das Training war entscheidend. 

Jetzt werden für Sonntag, an dem der Riesentorlauf ansteht, bis zu sieben Grad plus angesagt. Was heißt das für die Abstimmung?

Wenig. Der Grundstock ist durch die lange Kälteperiode absolut durchgefroren, da passiert wenig. Wenn es Probleme gibt, dann wird gesalzen, dann haben wir Bedingungen wie in Garmisch… 

…wo Hirscher überlegen gewonnen hat.

Richtig. Im Grunde gibt es im Riesentorlauf nichts, was ihn überraschen kann.

Würden Sie der Aussage zustimmen, dass Hirscher im Riesentorlauf mehr als noch im Slalom eine Klasse für sich ist?

Von den Ergebnissen nicht, von der Form wahrscheinlich schon. 

Wie trainiert das Team Hirscher bis Sonntag?

Wir haben eine Strecke in Jeongseon, wenn das nicht geht, dann werden wir im Technikgebiet trainieren. Ich werde mir das jeden Tag am Morgen ansehen.

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