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Motorsport

Wind, Regen und eine Strafe bremsten Miller nicht ein

17. Mai 2021 00:04 Uhr

Wind, Regen und eine Strafe bremsten Miller nicht ein
Obenauf: Jack Miller

LE MANS. Motorrad-WM: Ducati-Pilot gewann in Le Mans bei schwierigen Verhältnissen vor Zarco und Pole-Position-Mann Quartararo.

Der Australier Jack Miller ist in der MotoGP auf den Geschmack des Siegens gekommen. Nach seinem Triumph vor zwei Wochen in Jerez legte der Ducati-Pilot gestern beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans nach. Er behielt in einem turbulenten Rennen mit Regen und Wind vor den Lokalmatadoren Johann Zarco (Ducati) und Pole-Position-Mann Fabio Quartararo (Yamaha) souverän den Durchblick. Bester KTM-Fahrer war Danilo Petrucci auf Platz fünf.

Erstmals seit fast vier Jahren gab es in der WM-Königsklasse wieder ein Rennen mit Motorrad-Wechsel. Bereits nach fünf (von insgesamt 27) Runden holten sich die Fahrer bei immer stärker werdendem Regen an der Box ein Bike mit Regenreifen ab. Miller kam über dem Geschwindigkeitslimit in die Boxengasse und kassierte dafür zwei verlängerte Strafrunden. Doch der Australier blieb weiter am Drücker.

Während andere Konkurrenten ausrutschten. Weltmeister Joan Mir sowie auch sein Suzuki-Werkskollege Alex Rins stürzten und auch Marc Marquez musste zweimal vom Motorrad. Der spanische Serien-Weltmeister, der kurz nach dem Wechsel sogar erstmals seit seinem Comeback wieder in Führung lag, nahm in Runde acht zu viel Risiko und war draußen. Miller übernahm in Runde elf von Quartararo das Kommando und gab die Führung bis zum Ende nicht mehr her. "Jetzt muss mich jemand zwicken. Ich glaube, ich träume", sagte der Australier. Er gab bei der Siegerehrung dann den "Shoey" zum Besten und trank den Siegersekt aus seinem Motorrad-Stiefel.

Das schmeckte auch Quartararo, der die WM-Führung vom Renn-Vierten Francesco Bagnaia (Ducati) zurückeroberte. "Dieser dritte Platz ist wie ein Sieg für mich", sagte der Franzose, der vor dem Heimspiel wegen seiner Armpump-Probleme noch operiert werden musste.

An Punkten vorbei

Als 16. und damit nur einen Platz hinter den Punkten beendete Maximilian Kofler das Moto3-Rennen. Dem Attnang-Puchheimer wurde das Regen-Setup seiner CIP-Greenpower-KTM bei auftrocknender Strecke zum Verhängnis. "Je trockener es wurde, desto unfahrbarer wurde mein Motorrad", sagte der 20-Jährige, der zwischenzeitlich sogar in die Top Ten vorstieß.

Es gewann Sergio Garcia auf GasGas. WM-Leader Pedro Acosta stürzte und wurde am Ende Achter. In der Moto2 hatte der spanische Rookie Raul Fernandez schon zum zweiten Mal diese Saison die Nase vorn. (fei)

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