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Motorsport

Weltmeister Hamilton ließ in Shanghai nichts anbrennen

15. April 2019 00:04 Uhr

Weltmeister Hamilton ließ in Shanghai nichts anbrennen
Weltmeister Lewis Hamilton war in Shanghai nicht zu schlagen.

SHANGHAI. Formel 1: Mercedes-Doppelsieg im 1000. Grand Prix – Stallorder bei Ferrari: Leclerc musste drittplatzierten Vettel vorbeilassen.

Das Jubiläumsrennen der Formel 1 ist zur Beute des fünffachen Weltmeisters geworden. Lewis Hamilton setzte sich im 1000. Grand Prix der Geschichte vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas durch und übernahm von diesem auch die WM-Führung. Ferrari-Rivale Sebastian Vettel musste sich in Shanghai trotz Teamorder-Hilfe mit Platz drei vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull begnügen. Von den 1000 bisherigen Grands Prix hat Hamilton 75 gewonnen.

In China war es für den 34-Jährigen sein bereits sechster Triumph, Mercedes landete auch im dritten Saisonrennen einen Doppelsieg. In der WM-Wertung führt Hamilton nun sechs Zähler vor Bottas. Dahinter folgen mit Respektabstand von mehr als einem Rennsieg Verstappen, Vettel und Charles Leclerc, der im zweiten Ferrari nach einer frühen Anweisung, Vettel vorbeizulassen, Fünfter wurde.

Das ganz große Spektakel brachte der Jubiläums-Grand-Prix nicht. Hamilton hatte mit einem Traumstart die Weichen gestellt, der Brite überflügelte seinen aus der Pole-Position angetretenen Teamkollegen. Danach kontrollierte "King Lewis" das Rennen.

"Ich habe es am Start verloren, ganz einfach", sagte Bottas über seine leicht durchdrehenden Räder. Zum Saisonauftakt in Aus-tralien war das Duell noch andersherum ausgegangen. Nun hatte zum zweiten Mal Hamilton die Nase vorne.

"Ein Doppelsieg im 1000. Grand Prix ist wirklich speziell", sagte der Weltmeister. Drei derartige Coups in den ersten drei Saisonläufen hatte zuletzt Williams 1992 eingefahren. "Es hat einfach ausgesehen, das war es aber nicht", betonte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Im Training am Freitag hatten die Silberpfeile noch Probleme gehabt.

"Schwierig zu akzeptieren"

Ferrari machte statt mit Schnelligkeit wieder einmal mit Stallregie von sich reden. Die Scuderia forderte Leclerc, der am Start an seinem Teamkollegen vorbeigekommen war, früh auf, Tempo zu machen, sonst müsse er Vettel vorbeilassen. In der 11. Runde bekam der Monegasse, den vor zwei Wochen in Bahrain ein technischer Defekt den ersten Sieg gekostet hatte, die unmissverständliche Anweisung: "Lass Sebastian vorbei, lass Sebastian vorbei."

Leclerc gehorchte, war über den Aufruf aber alles andere als glücklich. "Für mich ist es natürlich schwierig, das zu akzeptieren", gestand der 21-Jährige.

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