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Motorsport

Vettels Hoffnung heißt Alonso

05. Mai 2021 00:04 Uhr

Vettels Hoffnung heißt Alonso

Formel 1: Zwei frühere Weltmeister wollen die Rolle des Nachfahrers abschütteln.

 "Nein, ich bin nicht frustriert", sagt Sebastian Vettel. Bislang lief für den vierfachen Weltmeister in der neuen Formel-1-Saison aber kaum etwas zusammen. Der Deutsche steht nach drei Rennen noch immer ohne Punkte da. In Portiamo kam er zuletzt auf Rang 13. Dabei sollte mit seinem Wechsel zu Aston Martin alles wieder besser werden. Vor dem Spanien-Grand-Prix am kommenden Sonntag (Start: 15 Uhr MESZ/live ORF 1 und Sky) in Montmelo wird der Druck immer größer.

Er habe nach seiner Ausbootung bei Ferrari eine neue Herausforderung angenommen, weil "ich es liebe. Weil ich mir immer noch beweisen will, dass ich das tun kann, was ich tun will, was ich früher getan habe, und auf eine Art und Weise, mit der ich glücklich bin", sagte der 33-Jährige zuletzt in einem Interview.

"Als vierfacher Weltmeister hat man einen anderen Anspruch, als da hinten wieder nachzufahren und um die goldene Ananas zu fahren. Dafür ist er nicht zu Aston Martin gegangen", urteilt Sky-Experte Ralf Schumacher. Der 53-malige Grand-Prix-Gewinner Vettel besitzt beim Racing-Point-Nachfolger einen Vertrag bis 2023. Mit seinem Dienstauto ist er noch nicht auf einer Wellenlänge. Dafür fehle der Grundspeed. "Das Auto ins richtige Arbeitsfenster zu bringen und konstant schnell zu sein, ist wirklich schwierig", sagt Vettel.

Hoffnung könnte dem 33-Jährigen ein Erzrivale aus früheren Zeiten geben. Zweifach-Weltmeister Fernando Alonso und sein Alpine-Team zeigten zuletzt in Portimao auf. In Portugal fuhr der Spanier von Startplatz 13 noch auf Rang acht.

"Das hat wirklich Spaß gemacht. Wir haben gegen einen McLaren und einen Ferrari gekämpft, das wäre in Imola oder Bahrain noch undenkbar gewesen", sagte Alonso.

Was auch Vettel auffiel. "Wir haben in Barcelona schon noch was Neues, mal schauen, wie uns das gegenüber den anderen Teams positioniert. Wenn man sich anschaut, wie viel besser als in den letzten Rennen Alpine war, dann sieht man, dass es nicht unmöglich ist, einen Schritt zu machen."

Landsmann und Ex-Champion Nico Rosberg glaubt: "Ich bin mir sicher, dass wir noch tolle Rennen von ihm sehen werden. Aber er muss einen Weg aus dieser Negativspirale finden." (fei)

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