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Motorsport

Emotionale Achterbahnfahrt für KTM

08. November 2021 00:04 Uhr

Emotionale Achterbahnfahrt für KTM
Als Neuling gleich Weltmeister: Supertalent Acosta ließ sich gestern feiern.

PORTIMAO. Acosta holte in der Moto3 in Portimao den WM-Titel, danach Sturz-Drama in der MotoGP.

Eine emotionale Achterbahnfahrt gab es für den KTM-Rennstall gestern beim Motorrad-WM-Lauf in Portimao. Erst holte Supertalent Pedro Acosta mit seinen erst 17 Jahren als Rookie gleich den WM-Titel in der Moto3, danach gab es in der Königsklasse MotoGP neben dem matten zehnten Platz von Brad Binder noch eine gehörige Schrecksekunde.

Francesco Bagnaia, aus der Pole-Position gestartet, gewann ungefährdet das vorzeitig abgebrochene Rennen, womit er Ducati auch den Titel in der Herstellerwertung sicherte. Doch dahinter ging es turbulent zu.

Der bereits als Weltmeister feststehende Yamaha-Pilot Fabio Quartararo stürzte und schrieb nach zuvor 17 Rennen in den Punkten erstmals wieder einen Nuller. Den MotoGP-Fans stockte dann aber vor allem in der drittletzten Runde kurz der Atem. Im Zweikampf um Rang neun räumte Iker Lecuona seinen KTM-Markenkollegen Miguel Oliveira bei einem wilden Manöver ab. Oliveira musste auf einer Trage von der Unfallstelle abtransportiert werden. Wegen der roten Flagge wurde das Rennen dann auch vorzeitig beendet. "Ich bin bei ihm geblieben, bis er wieder auf den Beinen war. Er sagte jedenfalls zu mir, ich solle mir keine Sorgen machen", meinte Lecuona.

Am Nachmittag kam auch aus dem KTM-Team Entwarnung. Dennoch musste der in der zweiten Saisonhälfte bisher glücklose Portugiese ausgerechnet bei seinem Heimrennen zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Mit Acosta haben die Innviertler aber den kommenden Mann in ihren Reihen, und das für längere Zeit: Er wurde von KTM heuer mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet und soll nach zwei Jahren in der Moto2 in die MotoGP aufsteigen. Acosta gewann heuer sechs Rennen und ist seit Loris Capirossi 1990 der erste Newcomer, der in der kleinsten GP-Kategorie gleich Weltmeister wurde. Der Attnang-Puchheimer Maximilian Kofler stand nach einem positiven Coronatest nicht am Start.

In der Moto2 setzte sich der Australier Remy Gardner (Kalex) durch. Der WM-Titel ist aber noch nicht fixiert. Am kommenden Wochenende findet in Valencia das Saisonfinale statt. (fei)

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