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Motorsport

Ein Mercedes-Bolide mit Kinderkrankheiten

27. März 2021 00:04 Uhr

Ein Mercedes-Bolide mit Kinderkrankheiten
Bottas im Mercedes

SAKHIR. Formel 1: Als "unfahrbar" bezeichnet Bottas seinen "Silberpfeil" vor dem Auftakt in Bahrain. Verstappen ist morgen Favorit.

Das Bemühen von Mercedes, die Favoritenrolle vor dem morgigen Formel-1-Auftakt in Bahrain (17 Uhr live auf Servus TV) von sich wegzuschieben, war in den vergangenen Wochen kaum zu überhören. Gestern dürfte ihnen das endgültig gelungen sein, da Max Verstappen seinen Red Bull in beiden Trainings als Schnellster über den 5,4 Kilometer langen Rundkurs in Sakhir steuerte. Der Niederländer bestätigte damit die starken Testergebnisse von Anfang März. Obwohl erst 23 Jahre alt, ist Verstappen aber schon lange genug dabei, um zu wissen, dass vor dem heutigen Qualifying niemand all seine Karten aufdeckt. "Es ist schon mal ein guter Start ins Wochenende", war seine Reaktion entsprechend gedämpft.

Erst hinter Überraschungsmann Lando Norris (McLaren) parkte Titelverteidiger Lewis Hamilton mit 0,235 Sekunden Rückstand den ersten Mercedes ein. "Ich glaube nicht, dass wir im Moment die Schnellsten sind, aber wir sind nicht weit weg", sagte Teamkollege Valtteri Bottas, der hinter dem Ferrari von Carlos Sainz die fünftbeste Zeit ablieferte. Abseits der Mikrofone habe der Finne deutlichere Worte gefunden, wie sein Teamchef Toto Wolff offenbarte: "Valtteri hat am Ende gesagt, es ist unfahrbar." Ein nervöses Heck, Schwierigkeiten in der Balance und nun Untersteuern in der Kurvenmitte, lautete die Diagnose des Wieners, der sich in Zweckoptimismus mühte. "Es hätte schlimmer sein können", verwies er auf die noch problematischeren Tests von Anfang März. Die Tendenz stimme. "Das wird ein richtiger Kampf gegen Red Bull über die Saison", sagte Wolff.

Ein "richtiger Kampf" ist auch, was sich über Monotonie klagende Fans wünschen. Ermutigend: Sieben Piloten aus fünf verschiedenen Teams lagen gestern innerhalb einer halben Sekunde.

Weiter hinten schlug Neuling Mick Schumacher seinen Haas-Teamkollegen Nikita Masepin und belegte den 18. Rang. Bis zum 15. Fernando Alonso (Alpine), der bei seinem Comeback nur eine Tausendstel langsamer als Sebastian Vettel (14. im Aston Martin) war, betrug der Rückstand unter einer Sekunde. (pue)

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