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Bottas gewann Grand Prix in Suzuka vor Vettel und Hamilton

Von nachrichten.at/apa, 13. Oktober 2019, 08:45 Uhr
Bottas Japan Formel 1
Valtteri Bottas Bild: (AFP)

SUZUKA. Der Finne Valtteri Bottas hat am Sonntag den Formel-1-Grand-Prix von Japan gewonnen.

Mit einem Blitzstart hat sich der Finne Valtteri Bottas hat am Sonntag den Formel-1-Grand-Prix von Japan geholt. Der Mercedes-Pilot ließ die Ferraris von Sebastian Vettel und Charles Leclerc stehen und raste ungefährdet zu seinem dritten Saisonsieg vor Vettel und Teamkollege Lewis Hamilton. Gemeinsam sorgten die beiden dafür, dass die Konstrukteurs-WM zum sechsten Mal in Folge an Mercedes ging.

In der Fahrerwertung ist Bottas ist der einzige, der Hamilton noch abfangen könnte - zumindest rechnerisch. Denn Hamilton weist vier Rennen vor Schluss 64 Punkte Vorsprung auf und kann schon auf der nächsten Station in Mexiko (27. Oktober) zum sechsten Mal Weltmeister werden.

"Ein super Start", lobte Mercedes-Teamchef Toto Wolff im ORF den Sieger und freute sich über den neuerlichen Konstrukteurs-Titel: "Sechs Jahre hintereinander, da kann man schon stolz drauf sein." Seit Beginn der Ära mit den Turbo-Hybrid-Antrieben ist Mercedes in dieser Hinsicht ungeschlagen. Im Moment des Erfolgs dachte Wolff auch an den im Mai verstorbenen Teamaufsichtsrat: "Ohne Niki Lauda wäre das nicht möglich gewesen, er war ein massiver Baustein für diesen Erfolg."

Für Ferrari, das sich nach drei Siegen im September noch kleine Hoffnungen gemacht hatte, lief die Renneröffnung alles andere als optimal. Im Qualifying, das aufgrund von Taifun Hagibis erst zum fünften Mal in der Formel-1-Geschichte am Renntag stattfand, hatte Vettel noch vor seinem Scuderia-Teamkollegen Charles Leclerc aufgezeigt, der Start war dann völlig verkorkst. Bottas, der die Trainings dominiert hatte, ging links außen unwiderstehlich an Vettel und Leclerc vorbei. Vettel leistete sich dabei einen - letztlich unbestraften - Frühstart samt Ruckler. "Ein ganz, ganz übler Start. Es war mein Fehler, ich habe das Momentum verloren", sagte der Deutsche danach.

Damit nicht genug, wurde Red Bulls Max Verstappen in der ersten Kurve von Leclerc schuldlos ins Kiesbett gedrängt. Leclerc, dessen Auto leicht ramponiert wurde, musste sich daraufhin von weit hinten zurückarbeiten, schaffte es aber immerhin noch auf Platz sechs. Verstappen bezahlte das "Rendezvous" in der 15. Runde mit dem Renn-Aus und war hörbar verärgert. "Ich verstehe nicht, was er gemacht hat. Das war ganz dumm (von ihm, Anm.)", erklärte der Niederländer, der auch eine Strafe für Leclerc vermisste.

Bottas kümmerte das alles wenig. Vettel kam als erster der Topfahrer zum Reifenwechsel an die Box, kurz darauf folgte der Finne - und Hamilton übernahm so bis Runde 22 die Spitze. Später lag der Fünffach-Champion nach Bottas' zweitem Stopp wieder vorne, doch auch er musste noch ein letztes Mal neue Pneus aufziehen lassen. Bottas fuhr schließlich ungefährdet zu seinem sechsten Karriere-Triumph und bekam auch vom Duell zwischen Hamilton und Vettel im Finish nichts mehr mit. "Es war ein hartes Stück Arbeit, Zweiter zu werden", sagte Vettel, der auf den letzten Runden mehrere Überholversuche abwehrte.

Für Red Bull blieb neben dem Ärgernis rund um das unverschuldete Aus für Verstappen aber auch ein erfreulicher vierter Platz für Alexander Albon. Der Thailänder schaffte in seiner Formel-1-Premierensaison sein bestes Resultat. "Er wird immer besser", lobte Red Bulls Motorsportdirektor Helmut Marko.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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fai1 (6.006 Kommentare)
am 13.10.2019 09:20

Das muss ja ein total spannendes Rennen gewesen sein. Der Vierte über eine Minute Rückstand, der Sechste eine Runde zurück.

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santabag (5.916 Kommentare)
am 13.10.2019 10:32

Haben Sie das Rennen gar nicht live mitverfolgt?

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fai1 (6.006 Kommentare)
am 13.10.2019 11:18

Formel fad nie, Moto GP, Moto 2, Moto 3 immer.

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fai1 (6.006 Kommentare)
am 13.10.2019 12:29

Alleine wenn man schon bedenkt, dass der Vettel mit 13 Sekunden Rückstand zweiter geworden ist.

In der Moto 3 bist mit 13 Sekunden Rückstand nicht einmal unter den Top 15.

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seppl63 (1.039 Kommentare)
am 13.10.2019 13:33

Äpfel und Birnen...

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fai1 (6.006 Kommentare)
am 13.10.2019 13:41

Seppl, zusammengefasst: Motorsport.
Und egal welche Sparte man sich betrachtet: nichts ist fader als die hochgelobte F1.
Schau doch einmal die Berichterstattung in diesem Blatt. F 1 mindestens eine ganze Seite, MOTO GP nur wenn was passiert, MOTO 2 und 3 nicht existent.

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seppl63 (1.039 Kommentare)
am 13.10.2019 14:16

Trotzdem sind das 2 Paar Schuhe.

Ohne dir deine Meinung ansprechen zu wollen, aber warum musst du sie ungefragt zu einem Thema posten, welches dich gar nicht interessiert und welches du offensichtlich auch nicht verfolgst? Ich äußere mich auch nicht zu MotoGP-Artikel oder gar zum Thema Fußball.

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fai1 (6.006 Kommentare)
am 13.10.2019 15:31

Zu einem Moto GP Artikel kannst du gar nicht posten, weil die für die OÖN so gut wie nicht existent sind. Und das trotz beachtlicher österreichischer Erfolge.
Daher muss ich da ungefragt posten.

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seppl63 (1.039 Kommentare)
am 13.10.2019 16:12

Liegt wohl an der fehlenden Nachfrage.

Ist das so ein innerer Zwang zu posten?

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 13.10.2019 17:25

Bei der F1 ist es leider so, dass meist ein Team (abwechselnd - je nach Buget) jeweils die Rennen dominiert.
Das nimmt massiv die Spannung (für den Zuseher) raus - und ist ein Problem in dieser Serie.
Die F1 sollte sich neu erfinden.

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grannysmith (953 Kommentare)
am 13.10.2019 17:32

Das "im Kreis fahren" sollte eher abgeschafft werden.
Oder mit Tretautos , dann wäre es wirklich Sport - und Gesund !
Machts aber für die Zu-Schauer immernoch nicht gesünder.

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seppl63 (1.039 Kommentare)
am 13.10.2019 18:28

Warum glauben immer so viele, dass Motorsport kein Sport ist? Die meisten hier würden das keine 5 Runden durchhalten.

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seppl63 (1.039 Kommentare)
am 13.10.2019 18:39

Das ist nichts Neues. Seit Jahrzehnten wird gejammert, wie langweilig die F1 doch ist und dass es sie nicht mehr lange geben wird. Später wünschen sich die selben Leute dann genau diese "guten, alten Zeiten" zurück.

Die F1 war immer schon Technik am Limit des Reglements. Dass es immer Teams gibt, welche das besser lösen als andere, liegt in der Natur der Sache. Wer das nicht sehen will, der soll sich halt Einheitsserien ansehen. Auch diese haben durchaus ihren Reiz.
Bis zu einem gewissen Grad kann man nämlich auch die MotoGP dazu zählen. Die verwenden sogar so manche Fahrhilfen, welche in den meisten anderen Serien verboten sind.

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