Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 26. April 2019, 10:09 Uhr

Linz: 20°C Ort wählen »
 
Freitag, 26. April 2019, 10:09 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Motorsport

Bestätigt: Daniel Ricciardo verlässt Red Bull Racing

Red Bull Racing erklärt am Freitag, dass Daniel Ricciardo den Formel-1-Rennstall mit Saisonende verlassen wird. Bei Renault unterschreibt er für zwei Jahre.

AUTO-F1-PRIX-HUN-PRACTICE

Daniel Ricciardo Bild: APA

Toppilot Daniel Ricciardo verlässt überraschend mit Jahresende den Formel-1-Rennstall Red Bull Racing und fährt ab 2019 für Renault. Dies gaben die beiden Teams Freitagmittag innerhalb von einer Stunde bekannt. Ricciardo debütierte 2011 in einem HRT in der Formel 1, fuhr danach zwei Jahre für Toro Rosso und seit 2014 für das Schwesternteam Red Bull, mit dem er bisher sieben Siege feierte.

"Das war eine der härtesten Entscheidungen meiner Karriere", sagte Ricciardo. "Aber es war Zeit für eine neue Herausforderung." Der 29-jährige Australier unterschreibt einen Zweijahresvertrag bei Renault.

"Daniel war fast zehn Jahre, also fast seine gesamte Rennfahrer-Karriere, bei uns und hat eine Veränderung und neue Motivation gesucht", sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko im Gespräch mit der APA zum Abgang Ricciardos, dessen Kontrakt mit Saisonende ausläuft. "Wir haben immer gesagt, dass es für beide Seiten passen muss. Für uns ist das kein Problem, wir haben genügend Alternativen", betonte der 75-jährige Steirer. Nachsatz: "Das Telefon klingelt ununterbrochen."

Der Wechsel von Ricciardo bringt das Fahrerkarussell in der Sommerpause unerwartet kräftig in Schwung. Für Renault fährt diese Saison noch der ehemalige Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz junior, der von Red Bull aber nur verliehen ist. Der Spanier könnte somit im nächsten Jahr anstelle von Ricciardo für die "Bullen" um WM-Punkte fahren. Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte zuletzt beim Österreich-Grand-Prix Anfang Juli in Spielberg mehrfach betont, dass man den 23-Jährigen unbedingt ein Cockpit für 2019 bieten wolle, wusste da aber noch nichts vom Abgang Ricciardos.

Nicht der einzige Interessent

An Sainz soll aber auch McLaren dran sein, um den vor dem Abgang stehenden Ex-Weltmeister Fernando Alonso zu ersetzen. Während Red Bull in der kommenden Saison von Renault- auf Honda-Motoren wechselt, wird McLaren seit diesem Jahr wieder vom französischen Hersteller beliefert. Deshalb wäre Sainz aufgrund seiner Renault-Erfahrung der ideale Mann für McLaren.

"Wir respektieren Daniels Entscheidung und wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft", sagte Horner und dankte dem Mann aus Perth für dessen "Hingabe", mit der er bisher 29 Podestplätze für Red Bull eingefahren hat. "Wir werden uns jetzt genau die Vielzahl an verfügbaren Optionen anschauen, bevor wir entscheiden, wer 2019 der Teamkollege von Max Verstappen wird."

Der 20-jährige Niederländer, der 2015 für Toro Rosso debütierte, fährt seit 2016 für die "Bullen". Verstappen hat es bisher auf vier Siege gebracht, seinen bisher letzten feierte er vor einem Monat in Österreich beim Red-Bull-Heimrennen in Spielberg.

Ricciardo, der heuer in China und Monaco gewonnen hat, liegt in der aktuellen Fahrerwertung nach zwölf von 21 Rennen als bester Nicht-Mercedes- oder -Ferrari-Pilot auf Platz fünf. Sein Rückstand auf Titelverteidiger Lewis Hamilton beträgt aber bereits 95 Punkte.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN-Sport 03. August 2018 - 13:31 Uhr
Mehr Motorsport

Die Formel 1 schaut in Baku in den Rückspiegel

BAKU. Vor 25 Jahren gab es in Imola ein schwarzes Renn-Wochenende.

Oberösterreicher fuhren allen davon

PALDAU. Pascal Rauchenecker und Michael Sandner fahren heuer in der Motocross-WM mit und sind auch in der ...

Innviertler Motorrad-Talent gibt Gas: Thomas Gradinger brach WM-Fluch

LINZ. In Assen schrieb der 22-Jährige kürzlich heimische Motorrad-Geschichte, nun will er mehr, wie er im ...

Der "Dottore" gratulierte aufrichtig

AUSTIN. MotoGP-Premierensieger Alex Rins stahl in Austin Valentino Rossi die Show.

Weltmeister Hamilton ließ in Shanghai nichts anbrennen

SHANGHAI. Formel 1: Mercedes-Doppelsieg im 1000. Grand Prix – Stallorder bei Ferrari: Leclerc musste ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS