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Motorsport

Bei großem Rossi-Abschiedsfest freuten sich auch Gardner und Ducati mit

15. November 2021 00:04 Uhr

Bei großem Rossi-Abschiedsfest freuten sich auch Gardner und Ducati mit
Die Weltmeister (v. li.): Remy Gardner (Moto2), Fabio Quartararo (MotoGP), Pedro Acosta (Moto3) vor dem Graffito der alles überstrahlenden Legende

VALENCIA. Motorrad-WM: Das Saisonfinale in Valencia stand im Zeichen des Superstars.

"Vale, Vale, Vale": Tausende in Gelb gekleidete Fans jubelten gestern in Valencia ein letztes Mal ihrem Helden Valentino Rossi beim Finale der Motorrad-WM zu. Nach 26 Saisonen im Grand-Prix-Zirkus und neun Weltmeistertiteln, sieben davon allein in der Königsklasse MotoGP, schloss sich das letzte Kapitel des italienischen Superstars mit Rang zehn. Dass Ducati erstmals in der Geschichte durch Francesco Bagnaia, Jorge Martin und Jack Miller einen Dreifach-Sieg feierte, geriet dabei fast genauso in den Hintergrund wie die Tatsache, dass sich der Australier Remy Gardner den letzten noch offenen Titel in der Moto2 schnappte.

Dem Sohn von Wayne Gardner, der 1987 die 500-ccm-WM gewann, reichte ein zehnter Platz, obwohl Widersacher Raul Fernandez seinen schon achten Saisonsieg einfuhr. Sowohl Gardner als auch Fernandez steigen in der kommenden Saison in die MotoGP auf und werden für das Tech-3-KTM-Team am Gashahn drehen.

Doch all das wurde gestern vom Abschiedsfest für Rossi überstrahlt, der mit einem Feuerwerk und Standing Ovations sowie mehreren Ehrenrunden nach der Zieldurchfahrt noch einmal gebührend gefeiert wurde. "Dieses Rennen heute war ein Geschenk an Valentino. Ich widme ihm den Sieg. Ich möchte ihm für alles danken", sagte Bagnaia, der wie viele andere auch in der Akademie des Superstars großgezogen wurde.

Arrivederci! Valentino Rossi nimmt mit Top-10-Platz Abschied

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Der erste Grand Prix der nächsten Saison findet am 8. März in Katar statt. Ohne Rossi auf jeden Fall, aber dafür mit neuen Stars wie Bagnaia, dessen Stern dieses Jahr endgültig aufging, oder auch Fabio Quartararo (Yamaha), der bereits vor dem letzten Saisonrennen als Weltmeister feststand.

Xavier Artigas (GasGas) eroberte in der Moto3 seinen ersten Sieg, nachdem Dennis Foggia (Honda) in der Schlussrunde den führenden Titelträger Pedro Acosta (KTM) bei einem Überholmanöver beinhart abräumte.

Bitterer Abschied für Kofler

Der Attnang-Puchheimer Max Kofler war bei seinem letzten Rennen in der Moto3-WM wie schon in Portimao zuvor nur in der Zuschauerrolle. Der Neunte von Spielberg war zwar nach Spanien gereist, konnte aber nicht mehr rechtzeitig einen negativen Corona-Test vorweisen. Wie er 2022 weitermacht, steht noch nicht fest. (fei)

Valentino Rossi ist auch "Mensch des Tages" auf Seite 4

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